Reiseinformationen

Südafrika liegt abhängig von Start- und Zielflughafen 14 bis 15 Flugstunden von Deutschland entfernt. Südafrika gehört im Sommer zur Mitteleuropäischen Zeitzone, im Winter gehen die Uhren im Vergleich zu Deutschland eine Stunde vor.
Einreise
Bürger von Mitgliedsstaaten der EU und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Südafrika einen Reisepass, der nach Ende der Reise noch mindestens 30 Tage gültig ist und in dem vor der Einreise noch mindestens 2 freie Seiten sind. Wird darüber hinaus bei der Einreise ein Rückflugschein vorgelegt, so erhält man seitens der südafrikanischen Behörden eine für bis zu 90 Tage gültige Einreisegenehmigung. Ein Visum wird in diesem Fall nicht benötigt.
Amtssprachen und Währung
Südafrika verfügt über mehrere Amtssprachen. Zu diesen zählen neben Englisch und Afrikaans auch mehrere Sprachen afrikanischer Völker. Landeswährung ist der Rand. 1 Rand entspricht nach derzeitigem Stand (September 2010) ungefähr 0,11 Euro. Für 1 Euro erhält man also zur Zeit etwa 9,45 Rand.
Gesundheit
Das Auswärtige Amt empfiehlt die Impfung gegen Hepatitis A und B. Darüber hinaus sollte der Schutz vor Mumps, Masern und Röteln überprüft und notwendigenfalls nachgeholt werden. Ebenfalls empfohlen wird eine Impfung gegen die „Schweinegrippe“ und im Falle chronisch Kranker oder bei Personen über 60 auch gegen die gewöhnliche Grippe. In Bezug auf das Rift-Valley-Fieber rät das Auswärtige Amt zu einem effektiven Mückenschutz, insbesondere jedoch bei Reisen in die Provinzen Free State, Northern Cape, Eastern Cape und Nordwest Province. Der Kontakt zu Schafen, Rindern, Kamelen und Ziegen sollte gemieden werden, hinsichtlich der Ernährung sollte man darauf achten, dass das Fleisch gut durchgebraten und die Milch aufbereitet ist. Zum Schutz vor Durchfallerkrankungen sollte man nur Flaschenwasser trinken, auf keinen Fall jedoch Leitungswasser. Im Notfall sollte man das Wasser abkochen. Auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen sollte man Trinkwasser verwenden. Nahrungsmittel müssen gekocht, geschält oder desinfiziert werden. Darüber hinaus sollte man sich so häufig wie möglich die Hände waschen und dabei Einmalhandtücher verwenden. Zum Schutz vor Schistosomiasis rät das Auswärtige Amt vom Baden im offenen Süßwasser in der Nord-Provinz, in Mpumalanga und in Kwa-Zulu-Natal ab. Das gleiche gilt für die östliche Kapprovinz bei Port Elizabeth.
Hinsichtlich Malaria geht das Auswärtige Amt von einem hohen Risiko im Tiefland im Norden und Osten der Nord-Provinz, im Osten von Mpumalanga (unter anderem Krüger-Nationalpark) und im Küstengebiet im Nordosten von KawZulu-Natal aus. Ein mittleres Risiko herrscht demnach im Osten von KawZulu-Natal. Neben einer Malariaprophylaxe werden für diese Gebiete weitere Schutzmaßnahmen empfohlen: körperbedeckende Kleidung, das Auftragen von Insektenschutzmitteln auf alle freien Körperstellen tagsüber und nachts und das Schlafen unter einem Moskitonetz. Schlussendlich rät das Auswärtige Amt angesichts der verminderten Ozonschicht zu einem intensiven Sonnenschutz und verweist hierzu auf die in den südafrikanischen Medien täglich zu findenden entsprechenden Hinweise.
Reisezeit
In Bezug auf die Reisezeit ist zu berücksichtigen, dass in Südafrika Winter ist, wenn wir Sommer haben und umgekehrt. Insbesondere die Sommermonate (Dezember, Januar) ziehen zahlreiche Touristen an, allerdings kann es dann auch recht heiß werden. Wer dies vermeiden will, sollte im Frühjahr oder Herbst nach Südafrika kommen. Die Temperaturen sind dann nahezu überall sehr angenehm. Im September und Oktober ist im Krüger-Nationalpark Trockenzeit. Dann konzentrieren sich die Tiere an den wenigen noch verbliebenen Wasserstellen. Aus diesem Grund ist diese Zeit insbesondere für Safaris äußerst geeignet.