Die Ostseeküste

Die Kieler Bucht setzt sich aus folgenden Seitenarmen zusammen:
  • Flensburger Förde
  • Schlei
  • Eckernförder Bucht
  • Kieler Förde
Die Flensburger Förde ist ein Anziehungspunkt für Segler. Hier befinden sich auch die Städte Flensburg und Glücksburg. In Flensburg, der nördlichsten Stadt Deutschlands, sind insbesondere die vielen Gebäude aus dem 16. Jahrhundert sehenswert. Bauwerke, die man auf einem Flensburg-Besuch gesehen haben sollte, sind sicherlich die Marienkirche, die Nikolaikirche sowie das Nordertor. In dem Flensburghus, einstmals ein Waisenhaus, befinden sich heute das dänische Kulturzentrum und der Südschleswigsche Verein. Der Museumsberg bietet Informationen über die Kunst- und Kulturgeschichte der Region.
Die Schlei scheidet die historische Landschaft Angeln von der Halbinseln Schwansen. Auf letzterer sind unter anderem die beliebten Ostseebäder Damp und Schönhagen gelegen. An Schwansen grenzt die Eckenförder Bucht. Hier findet man Strände, Steilküsten, typische Reet- und historische Herrenhäuser. Die Kieler Bucht verdankt ihren Namen der hier gelegenen Hauptstadt Schleswig-Holsteins. Hier findet alljährlich im Juni die »Kieler Woche« statt, die berühmteste Segelregatta Deutschlands. Kiel ist mit einer herausragenden Infrastruktur für Freunde des Segelns ausgestattet.
Bei der Insel Fehmarn endet die Kieler und beginnt die Lübecker Bucht. In landschaftlicher Hinsicht ist Fehmarn von Naturschutzgebieten mit Wasservogelreservaten, Sandstränden und Steilküsten geprägt. Sehenswert sind unter anderem die Segelwindmühle in Lemkenhafen (die einzige noch existierende in ganz Europa), die St. Johannis-Kirche in Petersdorf, die St. Nikolai-Kirche in Burg, das Niobe Denkmal am Gammendorfer Strand sowie das Peter-Wiepert-Heimatmuseum.
Von Fehmarn aus weiter im Osten befinden sich die Ferienorte Grömitz, Neustadt in Holstein, Timmendorfer Strand, Niendorf sowie Lübeck-Travemünde.
Grömitz beherbergt unter anderem einen 8 Kilometer langen Sandstrand, an dem eine schöne Strandpromenade entlang führt sowie eine belebte Seebrücke. Von hier aus ist es nicht weit zum Klosterdorf Cismar. Das im 13. Jahrhundert gegründete Benediktinerkloster ist heute eine Künstlerkolonie. In Neustadt in Holstein finden Segler den größten privaten Yachthafen Deutschlands. 1.300 Liegeplätze gehören zu ihm. Das klassizistische Rathaus und das Kremper Tor, in dem sich ein Ostholstein-Museum befindet, sind die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Timmendorfer Strand ist die Heimat eines Meerwasseraquariums sowie eines Vogelparks. In letzterem befindet sich die größte Eulensammlung der ganzen Welt. Zahlreiche Golfplätze finden sich in dieser Gegend. Eine 6 ½ Kilometer lange Strandpromenade verbindet Timmendorfer Strand mit dem benachbarten Niendorf.
Das zu Lübeck gehörende Travemünde ist vor allem für seine schöne Strandpromenade bekannt. Hier findet man auch den ältesten Leuchtturm Deutschlands. Im Hafen von Travemünde liegt das unter Denkmalschutz stehende Segelschiff »Passat«. Alljährlich findet im Sommer die »Travemünder Woche« statt. Hierbei handelt es sich um eine internationale Segelregatta. Zugleich ist Travemünde ein anerkanntes Ostseeheilbad. Lübeck selbst gehört seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auschlaggebend hierfür war insbesondere die aus dem Mittelalter stammende Altstadt. Zu erwähnen sind insbesondere die sieben Türme der Kirchen sowie das Holstentor, das berühmteste der Lübecker Stadttore. Sehenswert ist auch das Lübecker Rathaus.