Föhr, Amrum, Pellworm, Nordstrand & die Halligen

Die beiden nordfriesischen Inseln verfügen über lange Sandstrände und laden damit zum Baden und Sonnen ein. Daneben bietet Föhr die Möglichkeit geführter Wattwanderungen. Das Friesenmuseum in Wyk beherbergt Zeugnisse der bronzezeitlichen Vergangenheit der Region.
Neben den mittelalterlichen Kirchen aus dem 12. und 13. Jahrhundert sind insbesondere die traditionellen Mühlen sehenswert. Fünf an der Zahl gibt es noch auf der Insel. Sie findet man in Wyk, Wrixum, Borgsum und Oldsum. Ein weiteres Zeugnis der hiesigen Regionalkultur sind die Friedhöfe in Süderende, Wyk-Boldixum und Niweblum. Die Grabsteine auf diesen Friedhöfen erzählen in Bild und Text aus dem Leben der Verstorbenen.
Das westlich gelegene Amrum ist überwiegend von ursprünglichen Friesendörfern, ausgedehnten Dünen sowie Wald- und Heidelandschaften geprägt. Einen schönen Ortskern hat beispielsweise Nebel mit der St. Clemens-Kirche. Das Ortsbild von Süddorf wird von der Süddorfer Mühle beherrscht.
Steenode ist die Heimat bronzezeitlicher Hügelgräber. Das Heimatmuseum in der Amrumer Windmühle informiert über den Mühlenbetrieb, die Landwirtschaft und die Fischerei. Darüber hinaus werden hier immer wieder Sonderausstellungen veranstaltet, in denen Gemälde und Fotografien verschiedener Künstler ausgestellt werden.
Pellworm und Nordstrand sind staatlicherseits anerkannte Nordseeheilbäder. Im Kur- und gesundheitszentrum auf Pellqworm steht ein breiutes Angebot von Heilanwendungen über Massagen bis hin zu Pediküre und Kosmetik zur Verfügung. Zu den Angeboten des Nordstrander Gesundheitszentrums gehören unter anderem Krankengymnastik und Lymphdrainagen. Ein beliebtes Reiseziel sind schließlich die Halligen. Hierbei handelt es sich um flache Inseln die bei Flut vollständige überschwemmt werden. Nur die Warften, künstliche Erhebungen auf denen die Halligenbewohner ihre Häuser gebaut haben, ragen dann noch aus dem Wasser empor.