Sehenswertes

Das Land der Kobolde und der Pubs ist bekannt für seine weiten Heidelandschaften, die nur selten von leichten Erhebungen unterbrochen werden. Die Insel im Atlantik zeichnet die Kombination aus einem rauen Klima und sanften Landschaften aus.
Natur
Die „grüne Insel“ ist gerade in landschaftlicher Hinsicht ein besonderes Erlebnis. Steilküsten im Norden und Westen, wie die Klippen von Slieve League oder die Klippen von Moher bieten einen beeindruckenden Anblick. Erstere sind gar das höchste Küstenrelief ganz Europas. Besonders bekannt ist Irland aber natürlich für seine Heidelandschaften, seine Hochmoore und Seen. Wer durch diese Landschaften im Westen der Insel streift, kann es sich wirklich vorstellen, dass es sich hierbei tatsächlich um das Land der Feen und Kobolde handelt. Im äußersten Westen der Insel findet man schließlich das malerische Kerry. Hier hat man ein regelrechtes Miniatur-Irland vor sich: Klippen, Buchten, Sandstrände, einige Seen und natürlich kräftig grüne Wiesen. Nicht gerade bekannt ist Irland für seine, weitgehend nicht vorhandenen, Berglandschaften. Die höchste Erhebung der ganzen Insel ist der ebenfalls im County Kerry gelegene Carrantuohill. 1.041 Meter ragt er in die Höhe. Einen schönen Streifzug durch das Herzen Irlands stellt auch eine Flusskreuzfahrt auf dem Shannon, dem längsten Fluss der ganzen Insel, dar.
Kultur
Neben landschaftlichen Reizen hat Irland aber natürlich auch in historisch-kultureller Hinsicht einiges zu bieten. Dies gilt zum einen für die berühmten Dolmen und andere Hinterlassenschaften alter, nicht allein keltischer, Kulturen. Zu nennen sind aber auch die Schlösser und natürlich die Städte Irlands, allen voran Dublin. Die Hauptstadt der Republik Irland ist nicht allein Heimat wunderschöner Gassen und zahlreicher klassisch irischer Pubs, sondern auch der Dublin City Gallery, in der unter anderem Werke von Monet und Renoir ausgestellt werden. Wer sich einen guten Überblick über die Stadt verschaffen möchte, sollte den Cultural Trail, den Georgian Trail oder den Old City Trail beschreiten. Einmal im Jahr steht Dublin auf dem Kopf. Am 17. März, dem St. Patrick's Day, begeht ganz Irland seinen Nationalfeiertag, der mehr und mehr auch außerhalb Irlands zu einem festen Bestandteil des Festkalenders wird.
Nicht fehlen darf dabei natürlich auch ein gutes Glas Guiness. Die legendäre Brauerei, zugleich auch Herausgeber des Guinnes' Buch der Weltrekorde, hat seinen Stammsitz in Dublin – mitsamt einem Guiness-Museum. Eine weitere Metropole irischen Biers ist das kleine Kilkenny in der historischen Landschaft Lagin beziehungsweise Leinster. Sehenswert ist schließlich auch das Städtchen Cork, 2005 immerhin Europäische Kulturhauptstadt.