Florenz

Das am Fuße des bewaldeten Ausläufer der Apenninen gelegene Florenz ist das kulturelle Zentrum der Toskana. Noch heute zehrt die Stadt am Arno von der Renaissance und der Hinterlassenschaft der Bankiersfamilie der Medicis. So sind die Uffizien sicherlich eines der berühmtesten Museen ganz Italiens.
Aus der Zeit des ausgehenden Mittelalters findet man hier Gemälde mit überwiegend biblischen Motiven sowie Ikonen. Hierzu zählen unter anderem Werke von Lorenzo Monaco, Giottino und Gentile da Fabriano. Daneben finden Freunde der Kunst hier natürlich auch Werke aus dem Zeitalter der Renaissance bis hin zu Gemälden aus dem frühen 18. Jahrhundert, so die »Geburt der Venus« von Boticelli, die »Verkündigung« Leonardo da Vincis, die »Heilige Familie« Michelangelos, aber auch Tizians »Urbino Venus« sowie der »Junge Bacchus« und »Medusa« von Caravaggio.
Auch in architektonischer Hinsicht hat Florenz viel zu bieten, allem voran natürlich den Medici-Palast und den Palazzo Pitti. Weniger bekannte, aber dennoch bewundernswerte Paläste sind der Palazzo Corsini, der Palazzo Strozzi, der Palazzo Rucelli sowie der Palazzo Vecchio.
Die Kuppel des Doms von Santa Maria del Fiore wurde von Brunelleschi entworfen. Nördlich der Uffizien befinden sich die Kirchen Santa Maria Novella und San Lorenzo. An dem Bau der letzteren waren unter anderem Brunelleschi und Michelangelo beteiligt. Hier steht auch der gewaltige Palazzo Medici-Riccardi. Neben der Universität liegt die Galleria dell'Academia. In ihr findet man auch die berühmte David-Statue Michelangelos.
Die Ponte Vecchio führt über den Arno. Auf der, ausgehend von den Uffizien, anderen Seite des Flusses findet man den Palazzo Pitti und die Boboli-Gärten. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das San-Marco-Museum an der gleichnamigen Piazza und die Medici Kapellen an der Piazza Madonna.