Die Seen

Der größte See Italiens ist der Gardasee. Alljährlich werden unzählige Urlauber von dem milden Klima, der zauberhaften Landschaft und den perfekten Bedingungen für Wassersportler angezogen. Die Umgebung des Sees lädt derweil zum Wandern ein.
An der Nordküste erhebt sich der Monte Baldo. Dessen Bergrücken begrenzt auf der einen Seite das Vallagrina-Tal und auf der anderen Seite das Ostufer des Gardasees. Inmitten einer außergewöhnlichen Flora aus Lorbeerbäumen, Olivenbäumen, Steineichen und Alpenblumen kann man auf den Gipfel des Berges steigen und von diesem aus die wunderschöne Aussicht über das Nordufer genießen.
An der Ostseite des Gardasees erstreckt sich eine sanfte Landschaft, die durch mittelalterliche Burgen und kleine Dörfer unterbrochen wird. Das südliche und südöstliche Hinterland des Ostufers ist durch Weinberge, Moränenhügel, Burgen, idyllische Dörfer und Villen geprägt. An der Südseite des Gardasees liegt die Halbinsel Sirmione. Die zauberhafte Landschaft und eine archäologische Fundstätte – die Grotten des Catull – haben sie berühmt gemacht. Darüber hinaus befindet sich hier eine gut erhaltene Scaligerburg.
Ein beliebter Ferienort am Comer See ist das an der Spitze einer Halbinsel gelegene Bellagio. Weitere beliebte Ziele sind Cadenabbia, Cernobbio, Tremezzo und Menaggio. Zahlreiche Wanderwege führen durch die Landschaft, die den Comer See umgibt.
Am Lago Maggiore sind insbesondere die Isole Borromee reizvoll. Von allen Städten des Sees aus fahren Schiffe auf die Inseln, die von den Fertigkeiten italienischer Gartenbaukunst Zeugnis ablegen. Das lombardische Ufer des Lago Maggiore ist weit weniger vom Tourismus geprägt als das piemontesische Westufer und dementsprechend auch ursprünglicher geblieben.