Essen & Trinken

Die lombardische Küche mag es deftig. Dies zeigt sich beispielsweise am Osso buco. Hierbei handelt es sich um Kalbshaxenscheiben mit Tomatensauce, Erbsen und Reis. Eine weitere Speise ist die cassoeula, die aus Würstchen, Schweinerippchen und Wirsing gekocht wird.
Deftiger Hauptgang, süße Nachspeise: Eine weitere lombardische Spezialität ist Panettone, ein Weihnachtskuchen mit Rosinen und kandierten Früchten.
Neben diesen allgemein-lombardischen Köstlichkeiten gibt es jedoch auch noch lokale Spezialitäten: zu diesen zählt beispielsweise die Zuppa Pavese, deren Herkunftsort Pavia namensgebend war. Bei dieser handelt es sich um eine klare Suppe mit Brot und Ei.
Aus Mailand stammt das Risotto alla Milanese, Reis mit Safran und Weißwein. Und auch für das berühmte Wiener Schnitzel erheben die Mailänder den Anspruch, die eigentlichen Erfinder zu sein.
Das größte Weinanbaugebiet in der Lombardei ist Oltrepò pavese in der Provinz Pavia. Zugleich handelt es sich bei dem 16.000 Hektar Rebfläche großen Gebiet um das drittgrößte Anbaugebiet ganz Italiens. Ein großer Teil der Trauben wird an Schaumweinhersteller in anderen Regionen geliefert. Aus der Weinbauregion Franciacorta kommt der erste flaschenvergorene Spumante Italiens, der den DOCG-Status erhielt. Der Schaumwein dieser Region gilt italienweit als herausragend.