Palermo & Westsizilien

Das im Nordwesten Siziliens gelegene Palermo weist zahlreiche sehenswerte Bauten auf. Die meisten von ihnen stammen aus der Zeit der Normannen und des Barocks. Die Kathedrale von Palermo, mit deren Bau am Ende des 12. Jahrhunderts begonnen wurde, birgt noch heute die Gräber von Kaisern und Königen.
Nur wenige Schritte weiter befindet sich der Palazzo dei Normanni, seit dem 9. Jahrhundert das politische Zentrum der Stadt. Beeindruckend sind allerdings auch die Kirchen von Martorana, Santa Maria di Gesù, San Giuseppe dei Teatini und San Cataldo. Die Katakomben des Kauzinerklosters beheimaten tausende von Mumien.
Geht man von Palermo aus etwas ins Landesinnere, so gelangt man nach Monreale. Die Mosaike der dortigen Kathedrale sind ein beeindruckendes Beispiel normannischer Kunst.
Auch die hier befindliche einstige Abteikirche bietet mit ihren Mosaiken und ihrem Kreuzgang einen herrlichen Anblick.
Noch weiter im Südwesten liegt die antike Stadt Segesta. Der dortige im dorischen Stil erbaute Tempel ist einer der am besten erhaltenen der ganzen Insel. Ebenfalls in Segesta kann man ein griechisch-römisches Theater besichtigen.