Einreise mit Haustieren

Hunde, Katzen und Frettchen aus der EU oder nicht tollwutfreien Drittstaaten benötigen einen EU-Heimtierausweis, in dem die Kennnummer des Tiers eingetragen ist. Das Tier muss diesem Pass mittels eines Mikrochips oder einer Tätowierung zweifelsfrei zugeordnet werden können. Die Ausweise können ausschließlich von Tierärzten ausgestellt werden, die dazu von der Bundestierärztekammer legitimiert sind. Auch muss darin vermerkt sein, dass bei dem Tier eine gültige Tollwutimpfung oder eine Auffrischung dieser durchgeführt worden ist, die mindestens 30 Tage zurückliegt.
Für oben genannte Tiere sowie für Vögel und Kleintiere aus nicht tollwutfreien Drittstaaten wird zusätzlich ein Gesundheitszeugnis benötigt. Drei Monate vor der Einreise in einen EU-Staat muss bei den Haustieren eine Untersuchung auf eventuelle vakzinale Antikörper durchgeführt worden sein.
Hunde, Katzen und Frettchen aus tollwutfreien Drittstaaten, z. B. Schweiz, Kroatien, Island, Norwegen, Andorra etc.) können ebenfalls mit dem Heimtierausweis, der eine gültige Tollwutimpfung bestätigt, in ein EU-Land eingeführt werden.
Man sollte sich vorab über regionalen Regelungen wie Leinen- oder Maulkorbpflicht bei der zuständigen konsularischen Vertretung informieren.
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erteilt ausführlichere Informationen auf seiner Homepage.
Hinweis: Es ist ratsam, sich vor dem Urlaub darüber zu informieren, wie die für den Urlaub in Frage kommenden Hotels zur Tierhaltung stehen, da viele Hotels keine Tiere dulden.