Menorca

Menorca ist die nördlichste sowie östlichste und nach Mallorca die zweitgrößte Baleareninsel. Sie befindet sich rund 240 Kilometer östlich des spanischen Festlands bei Barcelona im westlichen Mittelmeer. Wie Mallorca ist auch Menorca sozusagen eine Fortsetzung der Betischen Kordillere und somit ein Teil des Andalusischen Faltengebirges, das im Laufe von vielen Millionen Jahren durch tektonische Bewegungen auseinander gerissen wurde.
Während Mahón Inselhauptstadt und Sitz der Inselregierung ist, fungiert Palma de Mallorca als Verwaltungssitz für die gesamten Balearen und somit auch für Menorca.
Die Insel wird verwaltungstechnisch in acht Gemeinden unterteilt.
Sie lässt sich darüber hinaus auch in geographischer Hinsicht in zwei Gebiete gliedern: Der Norden, Tramuntana genannt, wird von einem bergigen und sehr ländlichen Landschaftsbild mit einer schroffen, zerklüfteten Küstenlinie gekennzeichnet, während der Süden, Migjorn genannt, eine üppigere Vegetation, pinienbewaldete Täler, tiefe Schluchten und traumhaften Sandbuchten mit kristallklarem Wasser vorzuweisen hat.
Da sich auf der Insel zahlreiche Naturparks und Naturschutzgebiete befinden, die zum Teil auch die Küstenbereiche einschließen, sind viele Strände und Buchten noch naturbelassen.
Der Monte Toro ragt mit einer Höhe von etwa 357 Metern als höchste Erhebung Menorcas aus der Inselmitte auf.
Die höchsten Steilhänge finden sich um Sa Punta Rotja und Ets Alocs.
In jedem Fall einen Besuch wert ist die ehemalige Hauptstadt Ciutadella, die als schönster Ort der Insel gilt.
Beliebte Ferienziele sind vor allem Son Bou, Cala Galdana und Sant Tomás im Süden, Cala n'Bosch und Cala Blanca im Südwesten, Son Saura und Cala Pregonda im Norden sowie Es Grau im Osten.
Da der Norden nur sehr geringfügig touristisch erschlossen ist, finden sich hier auch einige ruhigere Fleckchen.