Geographie

Die Kanarischen Inseln bestehen aus sieben Hauptinseln – Lanzarote, Teneriffa, Fuerteventura, La Palma, El Hierro, Gran Canaria und La Gomera – und aus neun Nebeninseln, von denen drei unbewohnt sind. Sie befinden sich in einer Region, die als Makaronesien bezeichnet wird, im östlichen Zentralatlantik, ungefähr 100 bis 500 Kilometer westlich von Marokko. Damit gehören sie geographisch zu Afrika, politisch aber zu Spanien und damit zur EU.
Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Vor Millionen von Jahren wuchsen sie durch zahlreiche Eruptionen und das dadurch hervorquellende Magma über die Wasseroberfläche. Wasser und Wind waren im Laufe der Jahre an ihrer Formgebung maßgeblich beteiligt.
Neben zerklüfteten Klippen, zum Teil enormen Höhenlagen, bizarren Felsformationen sowie tiefen Schluchten und Erosionskratern wird das Landschaftsbild der Inseln von saftigen Grünflächen, aber auch kargen Wüstenlandschaften und weiten Sandstränden geprägt.