Vorsichtsmaßnahmen

In ganz Spanien besteht von April bis Oktober ein hohes Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken, die sich hauptsächlich in Gräsern, Büschen und Sträuchern sowie auch im Unterholz aufhalten. Insektenabweisende Mitteln oder die Haut bedeckende Kleidung schaffen hier Abhilfe.
Ebenfalls landesweit kommen Hepatitis A und Hepatitis B vor. Eine Impfung gegen Hepatitis A ist generell empfohlen, eine Impfung gegen Hepatitis B nur bei einem längeren Aufenthalt sowie engem Kontakt mit Einheimischen.
Leishmaniose, auch Kala Azar, Schwarzes Fieber oder Dum-Dum-Fieber genannt, ist eine Infektionskrankheit, die von Schmetterlingsmücken übertragen wird. Hiergegen kann man sich ebenfalls mit insektenabweisenden Mitteln oder hautbedeckender Kleidung schützen.
Darüber hinaus können epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis vorkommen. Schutz bietet hier entweder eine Impfung oder einfach das Meiden großer Menschenversammlungen. Besonders Kinder und Jugendliche sollten sich impfen lassen, da die Impfung bei Langzeitaufenthalten für bestimmte Personengruppen empfohlen ist, zu denen Schüler, Jugendliche und Studenten zählen. Über die Notwendigkeit der Impfung kann mit dem Arzt Rücksprache gehalten werden.