Von Çanakkale nach Bodrum

Auf der Fahrt von der nördlichen Ägäisregion hinunter nach Bodrum gibt es zahlreiche Stellen, die zu einem Bad im Meer einladen. Aber auch Besucher, die an Kunst und Geschichte interessiert sind, kommen voll auf ihre Kosten. Schließlich befindet sich eine große Zahl bedeutender antiker Ausgrabungsstätten und Bauwerke entlang der Strecke. Daneben befindet sich auf dem Weg auch eine der pulsierenden Metropolen des Landes – Izmir.
Für die gesamte Strecke sollte mindestens eine Woche eingeplant werden.
Von Çanakkale aus kann man per Autofähre an das asiatische Ufer übersetzen. Die beliebte Tour führt über Troia, Bergama, Izmir, Ephesus, Priene und Milet nach Bodrum.
Abstecher auf dem Weg
Ausgrabungsstätte der Stadt Troja
Etwas südlich von Çanakkale befindet sich die Ausgrabungsstätte der von Homer erwähnten, legendären Stadt.
Pergamon
Die antike Stadt Pergamon lag an der Stelle der heutigen Stadt Bergama. Die aus mehreren Terrassen bestehende große Akropolis gilt als eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten der Türkei.
Izmir
Die Hafenmetropole ist die drittgrößte Stadt der Türkei, nicht wenige bezeichnen sie auch als die »westlichste«. Der Uhrenturm »Saat Kule« auf dem Konak Maydani ist das Wahrzeichen der Stadt, die nach Istanbul als größtes Handelszentrum des Landes gilt.
Ephesus
Die einst bedeutende Seehandelsmetropole des Römischen Reiches besaß eines der Sieben Weltwunder, den Tempel der Artemis. Heute erfreuen sich vor allem die Überrest der zweigeschossigen Celsusbibliothek regen Interesses seitens der Besucher.
Kusadasi
Die Hafenstadt wird regelmäßig von Kreuzfahrtschiffen angefahren und lädt zum Einkaufen ein. Wassersportler und Badegäste kommen vor allem an den schönen Stränden nördlich und südlich der Stadt auf ihre Kosten.
Priene
Die antike Stadt wurde nach einem rechtwinkligen Raster angelegt und wartet heute nahezu unverfälscht auf ihre Besucher. Sie gilt als hervorragendes Zeugnis hellenistischer Stadtplanungen und Wohnarchitektur.
Milet
In Milet befand sich eine der größten Theaterbauten der antiken Welt. Die Anlage, die einst etwa 25.000 Sitzplätze bot, kann heute ebenso besichtigt werden wie das byzantinische Kastell.
Didyma
Didyma war einst eine der mächtigsten Orakelstätten der antiken Welt. Die riesige Tempelanlage, an der etwa 500 Jahre gebaut wurde, war durch eine 16 Kilometer lange Straße mit Milet verbunden, die teilweise noch heute sichtbar ist.
Herakleia am Latmos
Am nördlichen Ufer des Sees von Herakleia (Bafa Gölü) liegt die gleichnamige Ruinenstadt. Die Stadt, deren Festungsmauern zu den besten Beispielen antiker Befestigungsanlagen zählen, trägt ihren Namen zu Ehren des griechischen Helden Herakles.
Bodrum
In Bodrum befand sich einst eines der antiken Sieben Weltwunder, das Mausoleum. Heute gilt die Stadt als das »Saint-Tropez der Türkei«.
Der Hafen wird von Kreuzfahrtschiffen angefahren, außerdem gibt es eine Fährverbindung auf die griechische Insel Kos.