Sehenswertes

Das Land der Mayas und Azteken weist ein reiches kulturelles Erbe auf. Neben den indianischen Kulturen haben hierzu auch die spanischen Kolonisten einen gewichtigen Beitrag geleistet. Doch auch die Naturschönheiten Mexikos wissen zu überzeugen, der Regenwald im Süden, die Hochebene im Norden und natürlich der berühmteste Berg des Landes, der Vulkan Popocatépetl. Schließlich ist Mexiko auch ein beliebtes Ziel für Badeurlauber, insbesondere natürlich aus den USA und Kanada.
Kultur
Mexiko ist eines jener wenigen Länder Amerikas, das bereits vor seiner Entdeckung durch die Europäer (indianische) Hochkulturen hervorgebracht hat. Entsprechend bedeutend ist auch sein kulturelles Erbe. Die bedeutendste Stätte dieser Art ist sicherlich Teotihuacán. Nur unweit Mexiko-Stadts findet man hier eine Sonnen- und eine Mondpyramide, Tempel und Paläste – die letzten Überbleibsel des wahrscheinlich bedeutendsten Indianerreiches der Geschichte. Andere Überreste vorspanischer Kulturen findet man unter anderem im Südosten des Landes in Chichén Itzá und Tulum und im Südwesten an der Pazifikküste in Monte Albán, der einstigen Hauptstadt der Zapoteken. Die im 16. Jahrhundert ankommenden Spanier brachten ihre barocke Architektur nach Mexiko mit, die man noch heute an vielen Kathedralen und Kirchen erkennen kann. Dies gilt unter anderem für Mexiko-Stadt, aber auch für andere Städte wie Mérida, Oaxaca oder San Miguel de Allende. Echt indianischen Charme versprüht noch das im Bundesstaat Chiapas, im Süden Mexikos gelegene, San Cristobal de las Casas. Neben den Kirchen prägen insbesondere Klöster und Plätze das Bild der alten Kolonialstädte. In zahlreichen Städten gibt es darüber hinaus Museen, die der vorspanischen oder der Kolonialzeit gewidmet sind. Besonders hervorzuheben sind hierbei das Nationalmuseum für Anthropologie in Mexiko-Stadt. Darüber hinaus kann man in Mexikos Hauptstadt das Haus Leo Trotzkis sehen und das Frida-Kahlo-Museum besichtigen.
Strände
Ein besonders beliebtes Ziel für Badeurlauber sind die Strände von Yucatán. Taucher zieht es dabei vor allem nach Cozumel, das über eine bunte Unterwasserwelt verfügt. An die Pazifikküste Mexikos zieht es insbesondere Urlauber aus Kanada und den USA. Fast schon legendär kann man hier den Badeort Acapulco nennen, doch auch die Halbinsel Baja California ist reich an attraktiven Badeorten. Surfer fühlen sich dabei zu aller erst von Todos Santos angesprochen. Im Golf von Kalifornien bietet sich die Gelegenheit, Meerestiere zu beobachten. Wale, Delfine, Robben und zahlreiche Vogelarten harren hier trotz eines immer stärker zunehmenden Tourismus aus.
Natur
Landschaftlich ist Mexiko im Süden durch die Ausläufer des lateinamerikanischen Regenwaldes geprägt. Im Norden dominiert dagegen eine Hochebene und Berge. Darüber hinaus befinden sich in der südlichen Hälfte auch mehrere Vulkane, von denen der berühmteste wohl der über 5.430 Meter hohe Popocatépetl sein dürfte. Hier kann man allerdings auch einen Vulkan besichtigen, der vor erst 100 Jahren entstanden ist: der Paricutín. Schließlich stößt man in Mexiko auch auf zahlreiche Canyons mit teilweise schwindelerregenden Tiefen.