Reiseinformationen

Peking ist je nach Startflughafen 9 bis 9 ½ Flugstunden von Deutschland entfernt. Innerhalb Chinas gibt es zahlreiche Flugverbindungen. Wer jedoch nach Tibet möchte, sollte eine Einreise von Nepal aus in Erwägung ziehen.
Einreise
Die Einreise in die Volksrepublik China gestaltet sich relativ kompliziert. Man benötigt nicht nur einen Reisepass, der nach der Rückreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, sondern darüber hinaus auch ein Visum mit zweimonatiger Gültigkeit. Letzteres erhält man entweder über den Reiseveranstalter oder beim chinesischen Konsulat. Darüber hinaus ist ein Rück- oder Weiterreiseticket erforderlich. Wer in die Sonderverwaltungszonen Hongkong oder Macao einreisen möchte, benötigt ein Visum, das für 2 Einreisen gültig ist. Für die Einreise von Nepal nach Tibet muss man Angehöriger einer Reisegruppe sein. Will man nach Tibet oder in bestimmte andere Regionen im Norden oder Westen der Volksrepublik einreisen, so benötigt man eine zusätzliche Erlaubnis. Im Vergleich zu Deutschland gehen die Uhren in China im Sommer 6 und im Winter 7 Stunden vor.
Amtssprache und Währung
Amtssprache ist Mandarin, das von über 2/3 der Chinesen auch gesprochen wird. Im Westen des Landes trifft man überwiegend auf Turksprachen und tibetische Dialekte. Die Landeswährung ist der Renminbi. 1 Euro entspricht derzeit (Stand September 2010) knapp 9 Renminbi. Für 1 Renminbi erhält man also gut 0,10 Euro.
Gesundheit
Für Chinareisende sind keine Impfungen vorgeschrieben, dennoch sollte man bei der Reise in diverse Regionen zumindest eine Malariaprophylaxe vornehmen lassen. Dies gilt insbesondere für Henan und Yunnan, aber auch für Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou und Sichuan. Darüber hinaus sollte man keine kurze Kleidung tragen und freie Körperstellen beständig mit Insektenschutzmittel einreiben. Nachts empfiehlt sich das Schlafen unter einem Moskitonetz. Zum Schutz vor Durchfallerkrankungen sollte man nur Flaschenwasser trinken, auf keinen Fall jedoch Leitungswasser. Im Notfall sollte man das Wasser abkochen. Auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen sollte man Trinkwasser verwenden. Nahrungsmittel müssen gekocht, geschält oder desinfiziert werden. Darüber hinaus sollte man sich so häufig wie möglich die Hände waschen. Das Auswärtige Amt rät vom Baden in Süßwassergewässern in den zentralen und östlichen Landesteilen ab. Des weiteren empfiehlt es Impfungen gegen Tetanus, Diptherie, Poloimyelitis und Hepatitis A. Bei einem Aufenthalt von mehr als 4 Wochen sollte man sich außerdem gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitits und Typhus impfen.
Reisezeit
Bei einem Land mit den gewaltigen Ausmaßen von China ist es naheliegend, dass es DIE ideale Jahreszeit für Chinareisen nicht gibt. Eine wesentliche Rolle spielt statt dessen die Frage, wohin man in China reisen möchte. Nach Peking und generell in den Nordosten Chinas sollte man in den Sommermonaten kommen, da es im Winter teilweise äußerst kalt werden kann. Zentralchina ist prinzipiell wärmer als der Norden. Um die Sommerhitze zu vermeiden, empfiehlt sich deshalb hier eine Reise im April oder Mai beziehungsweise September oder Oktober. Der Süden Chinas ist infolge des Monsuns im Sommer sehr regenreich. Der Winter ist dagegen angenehm mild. Dies gilt auch für Hongkong oder Macao. Die südwestliche Region an der Grenze zu Vietnam und Laos ist durch ein ganzjährig gemäßigtes Klima geprägt und damit eigentlich auch ganzjährig ein geeignetes Reiseziel. Für Tibet und die Innere Mongolei gilt: je höher man kommt, desto härter werden die Winter. Die beste Reisezeit für diese beiden Regionen sind deshalb die Sommermonate. Eine Ausnahme gilt lediglich für Tibet für die Monate Juli und August, da diese die regenreichsten in diesem Gebiet sind.
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