Sehenswertes

Das Reich der Mitte weist eine viele Jahrtausende lange Geschichte auf und ist deshalb – auch nach 60 Jahren kommunistischer Herrschaft – immer noch reich an historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Das wahrscheinlich berühmteste Bauwerk des Landes kann gar vom Weltall aus noch gesehen werden: die Chinesische Mauer. Über 6.000 Kilometer erstreckt sich dieses einzigartige Werk von Menschenhand, das vor mehr als 2.000 Jahren errichtet wurde, um China vor mongolischen Räubern und Eroberern zu schützen.
Peking und Xi'an
Doch auch darüber hinaus verfügt China über weltberühmte historische Stätten. Allein seine Hauptstadt, Peking, beherbergt die Verlorene Stadt mit dem Kaiserpalast, den Platz des Himmlischen Friedens, den Neuen Sommerpalast und den Himmelstempel. Doch auch die alte Hauptstadt Xi'an hat eine Menge zu bieten: Hier findet man nicht nur die imposante Terrakotta-Armee, sondern darüber hinaus unter anderem auch Denkmäler aus der Zeit der Tang-Dynastie. Eine weitere historische Sehenswürdigkeit befindet sich schließlich unweit Pekings: die Longmen-Grotten. In ihnen findet man Statuen, die in der 2. Hälfte des 1. Jahrtausends aus dem Stein geschlagen wurde – darunter auch eine Buddhastatue.
Tibet
Wer die Worte China und Buddhismus hört, der denkt mit großer Wahrscheinlichkeit sofort an den Dalai Lama und Tibet. Das Oberhaupt der Tibeter kann man in seiner Heimat zwar nicht antreffen. Seit Jahrzehnten lebt er bereits in indischem Exil, doch die Hinterlassenschaft der tibetischen Kultur ist nach wie vor enorm. Noch heute findet man hier unter anderem den Potala-Palast, den Jokhangtempel und einige der berühmtesten buddhistischen Klöster weltweit. Doch ist Tibet nicht nur in kultureller Hinsicht und für Anhänger des Buddha sehenswert – auch in landschaftlicher Hinsicht hat das Land im Westen Chinas einiges zu bieten. Berge, Felsen, Seen (beispielsweise der Türkissee), ockerfarbene Erde und eine herbe Pflanzen- und Tierwelt haben schon so manchen in ihren Bann geschlagen. Im Westen Tibets liegt Kailash – ein heiliger Berg für Tibeter und Inder. Hier ist auch das Quellgebiet von nicht weniger als 4 heiligen Flüssen: des Karnali, des Indus, des Brahmaputra und des Satluj.
Sichuan
Östlich schließt sich Sichuan an Tibet an. Zahllose buddhistische Tempel und Kloster kann man auch hier finden. Das beeindruckendste Bauwerk ist jedoch zweifellos die gewaltige, über 70 Meter hohe Buddhastatue von Leshan. Auch landschaftlich bietet Sichuan mit seinen Bergen, Schluchten und dem gewaltigen Jangtse ein beeindruckendes Bild. Hier liegt aber auch mit dem 3-Schluchten-Damm das vielleicht umstrittenste Bauprojekt ganz Chinas. Nördlich Tibets verläuft die Seidenstraße, die Jahrtausende lang China mit dem Mittelmeer verband. Diese führt auch durch die Provinz Xinjiang, die durch die muslimischen Uiguren geprägt ist. Entsprechend findet man hier in Kashgar auch die größte Moschee des Landes.
Shanghai, Hongkong und Macao
Neben Jahrtausende alter Religiosität bietet China aber natürlich auch Moderne pur. Am meisten gilt dies natürlich für Shanghai. Die Metropole am Ostchinesischen Meer ist in ihrem Erscheinungsbild so stark westlich geprägt wie kaum eine andere chinesische Stadt. Ausnahmen stellen lediglich Hongkong und Macao dar, die beide noch bis 1999 unter europäischer (englischer beziehungsweise portugiesischer) Verwaltung standen. Beide sind bis heute Sonderverwaltungszonen. Dies ermöglicht es unter anderem Macao Standort zahlreicher Spielcasinos zu sein. Darüber hinaus findet man hier jedoch aber auch einige wunderschöne Kirchen im portugiesischen Stil.
Der Süden
Der an Laos und Vietnam angrenzende Süden Chinas ist von den Ausläufern des Himalayas geprägt. Hier liegt auch Lijiang, das mit seinen über 350 Brücken und zahllosen Kanälen entfernt an Venedig erinnert.
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