Sehenswertes

Jahrzehntelang wurde das ehemalige Ceylon von einem Bürgerkrieg erschüttert, inzwischen zieht es jedoch zahlreiche Touristen nach Sri Lanka, um dort an weißen Sandstränden den Blick über den Indischen Ozean schweifen zu lassen, die Hinterlassenschaften einer Jahrtausende alten buddhistischen Kultur zu bestaunen oder sich von der tropischen Tier- und Pflanzenwelt faszinieren zu lassen.
Kultur
Die Bevölkerungsmehrheit auf Sri Lanka – die Singhalesen – sind Buddhisten, entsprechend stark ist der buddhistische Einfluss auf die buddhistische Kunst und Architektur. Dies trifft insbesondere auf die einstigen Hauptstädte der Insel zu, Anuradhapura und Polonnaruwa. In Anuradhapura findet man neben zahlreichen Tempeln, Klöstern und Palästen auch den Sri Maha Bodhi-Baum. Das Ziel vieler buddhistischer Pilger gilt als Ableger jenes Baumes, unter dem Gautama Sidharta erleuchtet und so zu Buddha wurde.
Auch in Polonnaruwa kann man die Überreste von Palästen besichtigen. Die herausragende Sehenswürdigkeit in Polonnaruwa ist jedoch der Felsentempel Gal Vihara, wo vier Buddhastatuen zu besichtigen sind, darunter ein liegender Buddha. Nördlich von Polonnaruwa liegen die Höhlentempel von Dambulla. Gelegen auf einem gewaltigen Felsen enthalten die Tempel unter anderem mehr als 150 Buddhastatuen. Ebenfalls nördlich Polonnaruwas liegt auch Medirigiriya, wo 4 Buddhastatuen von Säulen eingerahmt sind.
Das vielleicht bedeutendste buddhistische Heiligtum der ganzen Insel befindet sich in Kandy. Im Sri Dalada Maligawa befindet sich ein Relikt, das als Zahn des historischen Buddha gilt. Alljährlich findet hier im August ein Fest statt. Beim Esala Perahera wird der Zahn im Rahmen einer bunten, nächtlichen Prozession bei Vollmond auf dem Rücken eines Elefanten durch die Stadt getragen. Auf der Strecke von Polonnaruwa nach Kandy liegt auch Sigiriya. Auf dem aus dem Regenwald emporragenden Felsenmonolith thront eine Festung aus dem 5. Jahrhundert, die damals für kurze Zeit eines der politischen Zentren der Insel war, was man auch heute noch anhand der Befestigungsanlagen erahnen kann.
Natur & Strände
Neben seinen Kulturgütern stellen auch die weißen Sandstrände am Indischen Ozean ein ausgezeichnetes Ziel für Urlauber dar. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Bentota, Kalutara und Negombo an der Westküste. Die Nordostküste ist auf Grund des starken Wellengangs und einer farbenprächtigen Unterwasserwelt besonders bei Surfern und Tauchern beliebt.
Schließlich bieten mehrere Nationalparks Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt Sri Lankas. Hervorzuheben sind hier insbesondere die Nationalparks Wilpattu an der Westküste, Gal Oya an der Ostküste und der Nationalpark Yala im Süden Sri Lankas. Im Pinnawela Elefantenwaisenhaus können mehr als 70 junge Elefanten besichtigt werden. Unter den Botanischen Gärten auf der Insel ist besonders der bei Kandy gelegene Peradeniya hervorzuheben, wo man mehr als 4.000 verschiedene Pflanzenarten bestaunen kann, unter ihnen allein 150 verschiedene Orchideenarten.
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