Sehenswertes

London
Nicht nur das wirtschaftliche, sondern auch das touristische Herz Großbritanniens ist natürlich London. Nirgendwo auf den Britischen Inseln findet man so viele Sehenswürdigkeiten und historisch bedeutsame Plätze auf so kleinem Raum wie in der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. Klassiker sind natürlich der Buckingham Palace mit dem legendären Zeremoniell der Wachablösung oder der Tower mit der dazugehörigen Brücke. Nicht zu vergessen ist aber auch das dritte Wahrzeichen der Stadt: Big Ben. Neben diesen „großen Drei“ gibt es aber natürlich noch eine Vielzahl anderer weltberühmter Sehenswürdigkeiten: Westminster, das mit dem Kapitol in Washington darum konkurriert, welches von beiden wohl das berühmteste Parlamentsgebäude der Welt ist. Direkt daneben, Westminster Abbey, die Krönungskirche der Monarchen des Vereinigten Königreichs. Die St. Paul's Cathedral als der zweite bedeutende Sakralbau der Stadt, deren prachtvoller Prunk auch manche katholische Kirche fast schon puristisch erscheinen lässt. Der Trafalgar Square mit der gewaltigen Statue des Napoleonbezwingers Admiral Nelson. Ein besonderes Shoppingerlebnis ist sicherlich ein Einkaufsbummel durch das Harrods und welcher Liebhaber klassisch moderner Musik würde in London auf einen Abstecher zu den fast schon sagenumwobenen Abbey Road Studios verzichten, in denen einst die Beatles eine neue Ära der Popkultur ins Werk setzten?
Das restliche England
So reichhaltig London aber auch in jeder Hinsicht ist, man würde Großbritannien doch Unrecht tun, würde man es allein auf die Stadt an der Themse reduzieren. Sehenswert sind beispielsweise das unweit Londons gelegene Schloss Windsor, das größte Schloss Englands und zugleich Sitz der englischen Königin. In Canterbury kann man die aus dem 12. Jahrhundert stammende Kathedrale besichtigen. Noch älter, nämlich aus dem 10. Jahrhundert ist allerdings die Kathedrale von Derby. Ein klassisches Touristenziel ist sicherlich auch das bei Southampton gelegene Stonehenge, der geheimnisvolle Steinkreis aus der Jungsteinzeit. Jeder große Beatles-Fan sollte natürlich auch Liverpool, die Heimat der Pilzköpfe, besuchen und dort das Museum Britannia Pavilion besichtigen. Historisch Interessierte können sich zu den Burgen von Cornwall und Wales begeben. Erstere gelten als Schauplatz der Artus-Sage, letzteres bietet mit Cardiff eine reizvolle Küstenstadt, deren Hafenstadt ein belebtes Nachleben bietet. Überall in England bieten die Wälder, Wiesen und Heiden außerdem Gelegenheit zur Zerstreuung in der Natur. Besonders romantisch ist dabei natürlich der im Norden Englands gelegene Lake District, der seinen Namen den 17 Seen verdankt, die man hier antrifft.
Schottland
Noch weiter im Norden stößt man schließlich nach Schottland vor. Schon in dessen Süden finden sich zahlreiche Schlösser und Herrensitze, von denen man auch weiter in den Norden begleitet wird. Berühmt ist die Heimat der Kilte und der Clans aber natürlich auch für seine zahlreichen Seen. Der bekannteste und sicherlich auch geheimnisumwittertste See ist selbstverständlich Loch Ness, die Heimat von Nessie. Die beiden bedeutensten Städte Schottlands sind Glasgow und Edinburgh. Die alte Industriestadt Glasgow verfügt heute über eine Reihe sehenswerter Museen. Edinburgh wiederum, die Hauptstadt Schottlands, wartet mit historischen Bauten wie einer Festung, der königlichen Schatzkammer und dem Holyrood Palace auf.
Der Norden Schottlands ist schließlich geprägt von den Highlands, den schottischen Hochebenen mit ihren Heiden, Hügeln und ihrem Buschland. Die Felsküsten bilden schließlich den Abschluss der Insel im Norden. Dahinter beginnen die Hebriden, die Orkneys und die Shetlandinseln mit ihren Heiden und zerklüfteten Küsten. Hier findet man auf der Hebrideninsel Iona auch die Grabstätte der schottischen Könige. 40 an der Zahl von ihnen sind hier begraben, unter ihnen auch der von Shakespeare zur Unsterblichkeit erhobene König Macbeth, der Mörder seines Vorgängers Duncan.
Die Kanalinseln
Im Süden Englands, genauer gesagt in Englands Südosten, nämlich im Ärmelkanal, der England und Frankreich voneinander trennt, befinden sich schließlich die Kanalinseln, allen voran Guernsey und Jersey, aber auch Sark und das kleine Herm. Auf den kleinen Inseln wird man regelrecht zurückversetzt in ein England des 19. Jahrhunderts. Herrensitze, kleine Dörfer, alte Kirchen und liebevoll gepflegte Gärten, eingebettet in die Küstenlandschaft verschaffen den Kanalinseln ein ganz besonderes Flair.
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