Sehenswertes

Ob mediterrane Strände, wilde Berglandschaften oder mit Ikonen reich geschmückte orthodoxe Klöster – das Land an der Schwarz-Meer-Küste bietet im Grunde für jeden Geschmack etwas.
Strände
Was einst den Bewohnern des Ostblocks vorbehalten war, steht nun auch den Bürgern eines grenzenlosen Europas offen: die Strände Bulgariens am Schwarzen Meer bieten mediterranen Flair ohne die gesalzenen Preise Italiens oder Griechenlands. Auch in Bulgarien kann man an weißen Sandstränden liegen oder sich in den Wellen des Meeres erfrischen. Besonders boomt der Badetourismus dabei bei Warna im Norden und der 8 Kilometer lange „Sonnenstrand“ im Süden. Zunehmend gibt es hier auch höherwertige Hotels.
Natur
Doch auch wer körperliche Ertüchtigung möchte, kommt in Bulgarien auf seine Kosten. Ob Wandern im Sommer oder Skifahren im Winter – in beiden Fällen bietet das Balkanland reichlich Gelegenheiten. Im Südwesten Bulgariens breiten sich die Rhodopen aus, zentraler gelegen erstreckt sich das Balkangebirge in das Land hinein. Beide Gebirgszüge bieten vielfältige Wandermöglichkeiten. Durch Wälder und an Seen vorbei führen sie durch die noch unberührte Wildnis der Balkanhalbinsel. Raus aus der Wildnis des Balkans und rein in die Blütenpracht heißt es in Kazanlak, das für seine Rosenölproduktion bekannt ist. Hier liegt das „Tal der Rosen“, das im Frühjahr von einem regelrechten Blütenmeer bedeckt ist. Jedes Jahr findet hier Anfang Juni ein großes Rosenfest statt.
Kultur
Die Hauptstadt Bulgariens ist Sofia. Unter den kirchlichen Bauten Sofias wie der Sankt-Nikolai-Kirche ragt zweifelsohne die Kathedrale Aleksander Nevski hervor. Neben der Haupteinkaufsstraße, dem Vitoscha-Boulevard sind hier außerdem noch das Archäologische Museum und die Nationale Kunstgalerie zu erwähnen. Wer jedoch eine Reise in die Vergangenheit Bulgariens unternehmen möchte, dem sei Weliko Tarnowo empfohlen. Die alte Hauptstadt des 2. Bulgarischen Reiches ruht auf 3 Hügeln und wird umschlossen vom Fluss Jantra. Ein Schloss, mittelalterliche Kirchen und Gebäude aus dem 19. Jahrhundert prägen das Bild der Altstadt. Das an der Mariza gelegene Plowdiw wartet mit einer noch weiter in die Vergangenheit reichenden Geschichte auf. Zur Hinterlassenschaft des antiken Philippi gehört unter anderem ein römisches Amphitheater. Unter den verschiedenen Museen der Stadt ragt insbesondere das Ethnographische Museum hervor, das in einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert untergebracht ist. Auch Kirchen und Moscheen tragen zum Erscheinungsbild der Stadt bei. Kulturelle Highlights sind schließlich auch die orthodoxen Klöster des Landes. Dies gilt insbesondere für das im Südwesten Bulgariens gelegene Kloster Rila. Das knapp 20 Kilometer außerhalb der gleichnamigen Stadt gelegene Kloster gehört seit Anfang der 80er Jahre zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zu dem Klosterkomplex gehören unter anderem eine reich mit Fresken ausgeschmückte Kirche, in der sich auch eine prächtige Ikonostase befindet.
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