Vorsichtsmaßnahmen

Von April bis Oktober besteht in ganz Deutschland ein Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken, dies gilt insbesondere in Gräsern, Sträuchern sowie im Unterholz. Hautbedeckende Kleidung sowie insektenabweisende Mittel bieten Schutz. Zecken übertragen darüber hinaus auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).
Ein besonders hohes Risiko besteht in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz sowie Thüringen. Dringend zu empfehlen ist eine Schutzimpfung gegen FSME bei einer beruflichen Tätigkeit oder Freizeitaktivitäten bei denen eine erhöhte Kontaktwahrscheinlichkeit zu Zecken besteht. Der Erreger von FSME wird bereit mit dem Stich auf den Wirt übertragen. Im Zweifelsfall sollte man deshalb bei Zeckenbefall den Arzt aufsuchen.

Hinweise

Die Vogelgrippe (Virus H5N1) wurde zuletzt im März 2009 am Starnberger See in Bayern bei einer einzelnen Ente nachgewiesen. Diese war im Januar zuvor von einem Jäger geschossen worden. Man sollte darauf verzichten, rohe Geflügelgerichte oder ebensolche Eier zu verspeisen. Keine Gefahr besteht jedoch, wenn die Gerichte bzw. die Eier gut gekocht sind. Als weitere Sicherheitsmaßnahme sollte man sich regelmäßig die Hände gründlich waschen. Auch die Verwendung alkoholischer Desinfektionsmittel wird empfohlen.
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