Gebühren & Anträge

Visagebühren
Die Visumgebühr beträgt seit dem 14. Mai 2008 einheitlich für alle Visaarten 60 Euro.
Unterlagen
Die benötigten Unterlagen unterscheiden sich je nach Nationalität, Grund und Dauer des Aufenthalts. Nähere Angaben erhält man von den zuständigen konsularischen Vertretungen.
Schengen-Visum
Für das Schengen-Visum werden folgende Unterlagen benötigt:
  • das Reisedokument, zum Beispiel den Reisepass, das zumindest 3 Monate über den Aufenthalt hinaus Gültigkeit haben muss. Darüber hinaus benötigt man Kopien der ersten vier Seiten des Reisepasses.
  • Unter Umständen sämtliche Dokumente über den Zweck (Einladung durch Privatpersonen oder Unternehmen, Terminvereinbarung mit einer medizinischen Einrichtung) und die Bedingungen (zum Beispiel die Hotelreservierung) des beabsichtigten Aufenthalts.
  • Nachweis, dass ausreichend finanzielle Mittel zur, gegebenenfalls auch medizinischen, Versorgung des Einreisenden gegeben sind, beispielsweise durch eine Kostenübernahmeverpflichtung.
  • Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung, welche die Rückreise aus medizinischen Gründen, die dringende ärztliche Versorgung und eventuelle Krankenhausaufenthalte abdeckt. Der Antragsteller muss die Versicherung in seinem Heimatland abschließen. Schließt dagegen der Gastgeber des Antragstellers eine entsprechende Versicherung für den Antragsteller ab, so muss er dies in Deutschland tun. Voraussetzung für die Genehmigung des Visums ist, dass die Versicherung im gesamten Raum des Schengener Abkommens und für die volle Aufenthaltsdauer des Antragstellers gültig ist. Die Deckung der Versicherung muss mindestens 30.000 Euro betragen.
  • Visumgebühr in bar. Erfolgt die Antragstellung postalisch, so sind Gebühr und zusätzliche Bearbeitungsgebühren bei Erhalt der Postsendung mit dem visierten Pass in bar zu zahlen.
  • 2 biometrische Passbilder
  • 1 ausgefülltes Antragsformular
Antragstellung
Die Antragstellung hat persönlich bei der zuständigen konsularischen Vertretung im Wohnsitzland des Antragstellers zu erfolgen.
Aufenthaltsgenehmigung
Reisende für die Visumpflicht gilt müssen die Aufenthaltsgenehmigung im Vorfeld ihrer Reise bei den deutschen Auslandsvertretungen beantragen. Bürger von Mitgliedsstaaten der EU sowie der Schweiz müssen sich bei der zuständigen Ausländerbehörde in Deutschland binnen 3 Monaten nach ihrer Einreise ihr Aufenthaltsrecht bescheinigen lassen, falls sie sich länger als 3 Monate ein Deutschland aufhalten wollen.
Bearbeitungszeit
Die Bearbeitungszeit beträgt bei kurzfristigen Aufenthalten zwischen 2 und 10 Arbeitstage und bei längerfristigen Aufenthalten mehrere Monate.
Ausreichende Geldmittel
Visumpflichtige Reisende müssen über ausreichende Geldmittel sowie gültige Rück- oder Weiterreisetickets verfügen.
Meldepflicht
Für visumpflichtige Ausländer besteht die Verpflichtung, sich bei der Ausländerbehörde registrieren zu lassen. Hierzu müssen sie sich beim zuständigen Einwohnermeldeamt anmelden.
Arbeitserlaubnis
Der Antrag auf eine Arbeitserlaubnis muss im Reiseland gestellt werden. Voraussetzung ist eine Aufenthaltsgenehmigung. Da die Zustimmung der zuständigen Ausländerbehörde eingeholt werden muss, ist mit einer Bearbeitungsdauer von 6 bis 10 Wochen zu rechnen. Ausnahmeregelungen gelten für Staatsangehörige von EU- und EFTA-Ländern sowie von Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland und den USA. Unabhängig von der jeweiligen Staatsangehörigkeit müssen Ausländer, die in Deutschland Arbeit aufnehmen, im Besitz eines gültigen Reisepasses sein.
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  • GEQUO Reisemagazin

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