Harz

Der Harz ist das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands. Bekannt ist er insbesondere für seinen höchsten Berg, den Brocken. Dieser ist nicht nur die höchste Erhebung Norddeutschlands, bekannt ist er vor allem als Treffpunkt der Hexen in der Walpurgisnacht. Heute ist der sagen- und mythenreiche Harz aber vor allem eines: ein beliebtes Urlaubsziel für Wanderfreunde.
Der bekannteste Wanderweg durch die Region ist der etwa 100 Kilometer lange Harzer-Hexen-Stieg. Von Osterode im Westen gelangt man auf ihm über den Brocken nach Thale im Osten. Mitten durch Misch- und Nadelwälder, über blumenreiche Bergwiesen und an steil abstürzenden Klippen vorbei führt er durch den Harz.
Weitere Wege sind der Karstwanderweg und der Harzer Grenzweg. Ersterer führt mitten durch die Harzer Karstlandschaft hindurch. Während man die beeindruckende Landschaft durchschreitet, informieren rund 200 Themen-Tafeln über die hiesige Natur. Auf dem Harzer Grenzweg kann man der ehemaligen innerdeutschen Grenze entlang streifen. Von dem Kurort Bad Harzburg aus führt der Teufelssteig steil hinauf auf den Brocken.
Neben dem Wandern spielen auch andere Outdoor-Aktivitäten eine große Rolle im Harz; im Sommer insbesondere Radfahren, Nordic Walking und Klettern, im Winter Ski Alpin, Skilanglauf, Rodeln und Winterwandern. In kultureller Hinsicht sind vor allem zwei Sehenswürdigkeiten im Harz hervorzuheben: zum einen die Kaiserpfalz in Goslar, zum anderen das UNESCO-Weltkulturerbe Rammelsberg bei Goslar.
In letzterem wurden rund 1.000 Jahre lang Erz abgebaut. Heute kann man hier an Führungen über und unter Tage teilnehmen. Darüber hinaus befassen sich noch zahlreiche andere Besucherbergwerke und Bergbaumuseen mit diesem für den Harz in der Vergangenheit so wichtigen Wirtschaftszweig.
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