Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt grenzt im Westen und Nordwesten an Niedersachsen, im Osten und Nordosten an Brandenburg und im Süden an Sachsen und Thüringen. Nach innen zerfällt das Bundesland im Wesentlichen in drei Landschaften: Im Westen erstreckt sich der Harz mit dem Brocken als höchste Erhebung des Bundeslandes. Vom Harz dehnt sich dessen hügeliges Vorland nach Norden, Süden und Osten aus.
Die Region im Süden wird auch als Saale-Unstrut-Region bezeichnet und ist das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands. Mit der Magdeburger Börde beginnt Richtung Nordosten das Tiefland, das den Norden Sachsen-Anhalts prägt, namentlich die Altmark. Die wichtigsten Städte Sachsen-Anhalts sind neben der Landeshauptstadt Magdeburg Quedlinburg, Wernigerode und Halle an der Saale.
Die Städte Sachsen-Anhalts sind insbesondere wegen ihres historischen Erbes sehenswert. Während zwei Epochen war das heutige Sachsen-Anhalt das Zentrum des Geschehens in Deutschland. Zum einen während der Herrschaft der Sachsenkaiser im 10. Jahrhundert und zum anderen während der Reformation.
Das Erbe der Sachsenkaiser kann man heute noch vor allem in Magdeburg und Quedlinburg bestaunen. An die Reformation erinnern insbesondere die Lutherstädte Wittenberg und Eisleben, die beide – wie Quedlinburg – zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen.
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