Magdeburg & Quedlinburg

Magdeburg kann auf eine lange Geschichte zurückschauen. Für einen kurzen Moment im 10. Jahrhundert war die Bischofs- und Universitätsstadt das Zentrum der abendländischen Welt. Aus jenen Jahren stammt der Dom (955). Ein weiteres Zeugnis der langen Geschichte Magdeburgs ist das nur etwa 60 Jahre jüngere Liebfrauenkloster. Bekannt ist die Stadt schließlich für den auf dem Alten Markt stehenden Magdeburger Reiter, dem ersten frei stehenden Reiterstandbild nördlich der Alpen.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Grüne Zitadelle, ein Haus mit dem sich der Künstler Friedensreich Hundertwasser im Stadtbild Magdeburgs verewigt hat. Das im Renaissance-Stil gehaltene Magdeburger Rathaus ist nicht das Originalbauwerk aus dem 17. Jahrhundert. Wie schon im Dreißigjährigen Krieg, so wurde das Rathaus auch im 2. Weltkrieg zerstört. 1965 begann man damit, das Gebäude originalgetreu wieder aufzubauen.
Eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit ist das Wasserstraßenkreuz mit der längsten Kanalbrücke Europas. Im Elbauenpark kann man den 60 Meter hohen Jahrtausendturm bestaunen, eines der höchsten Holzbauwerke weltweit. In ihm findet eine interaktive Ausstellung zur Wissenschafts- und Technikgeschichte statt.
Quedlinburg
Weiter im Südwesten liegt Quedlinburg, dessen Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Den besonderen Reiz der Stadt machen die zahlreichen restaurierten Fachwerkshäuser aus 6 Jahrhunderten sowie das Renaissance-Rathaus aus. Die romanische Stiftskirche St. Servatii mit ihrem Domschatz bezeugt gemeinsam mit der 1.000 Jahre alten Wipertikirche die Bedeutung der Stadt für die ottonische Kaiserdynastie. Weitere Hinterlassenschaften jener Ära sind die Überreste des Marienklosters und das Grab Ottos des Großen auf dem Schlossberg. Dessen Witwe Mathilde ist die Gründerin des Marienklosters.
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