Sächsische Schweiz

Bei der Sächsischen Schweiz handelt es sich um den deutschen Teil des Elbsandsteingebirges. Weite Teile des Gebirges befinden sich unter Naturschutz. Den Kern des Naturschutzgebiets bildet der Nationalpark Sächsische Schweiz, der sich auf mehr als 93 km2 erstreckt. 92 Prozent der Nationalparkfläche bestehen aus Wald. Die Region zieht insbesondere Wanderer an. Allein den Nationalpark durchziehen Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 400 Kilometern.
Obwohl die Sächsische Schweiz hinsichtlich ihrer Höhenlage lediglich als Hügelland einzustufen wäre, findet man hier Felsentäler und Schluchten, die der Landschaft den Charakter eines Gebirges verschaffen. Das gleiche gilt für die hier anzutreffende Flora und Fauna.
Neben dem dichten Wanderwegenetz bietet die Sächsische Schweiz noch viele andere Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten. Hierzu zählen zum einen natürlich Radtouren, daneben aber auch Floßfahrten sowie Klettertouren auf Berge und durch Höhlen.
Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Sächsischen Schweiz zählen die bizarren Felsformationen, unter denen beispielsweise der zwischen Rathen und Wehlen gelegene Bastei sowie der Frienstein am Nordabhang des Großen Winterbergs zu erwähnen sind. Sehenswert sind aber auch die Festung Königstein, eine der größten Bergfestungen Europas, die Burg Stolpen und die Ruine Burg Wehlen.
Die Wintersportzentren der Sächsischen Schweiz sind Sebnitz, Rugiswalde und Hinterhermsdorf. Die Schwierigkeitsgrade der Skipisten reichen von leicht bis mittel. Neben Ski- und Snowboardpisten findet man hier auch Loipen und Rodelbahnen.
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