Pfälzerwald & Nordpfälzer Bergland

Der im Südosten von Rheinland-Pfalz gelegene Pfälzerwald – früher auch Pfälzische Nordvogesen, Haardtgebirge oder schlicht Haardt genannt – wird von der UNESCO zu den Biosphärenreservaten gezählt. Das bedeutet, dass die Region nach Maßgaben der Nachhaltigkeit bewirtschaftet wird. Informationen hierüber erhält man im »Haus der Nachhaltigkeit« in Johanniskreuz, im Biosphärenhaus in Fischbach oder im Pfalzmuseum in Bad Dürkheim.
Der im Pfälzerwald gelegene Kurort Dahn bildet den Kern des Dahner Felsenlandes. Von hier aus bieten sich zahlreiche Wanderungen an. Lohnenswerte Ziele sind unter anderem die Burgengruppe Altdahn und die Burgruine Neudahn. Eine geologische Kuriosität befindet sich bei Hinterweidenthal: der »Teufelstisch«. Auffallende Sandsteinformationen sind darüber hinaus »Braut und Bräutigam« und »Jungfernsprung«.
Neben den Dahner Burgen befinden sich noch einige andere Burgen im Pfälzerwald. Die bekanntesten unter ihnen dürften die Reichsburg Trifels, auf der Richard Löwenherz gefangen gehalten wurde, und das Hambacher Schloss, Ort des gleichnamigen Fests, sein. Weitere Burgen sind beispielsweise Drachenfels nahe Busenbergs und die Gräfenstein bei Merzalben. Zahlreiche Wanderwege führen durch die dicht bewaldete Mittelgebirgslandschaft und hinauf zu den verschiedenen Burgen.
Das Nordpfälzer Bergland ist bergig und eher dünn besiedelt. Hier befindet sich mit dem 687 Meter hohen Donnersberg der höchste Berg der Pfalz. Auch hier gibt es zahlreiche Wanderwege, die unter anderem auf den Donnersberg oder zu der Burgruine Wolfstein führen.
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