Geographie

Deutschlands Nachbarländer sind die Schweiz und Österreich im Süden, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande im Westen, Dänemark im Norden und Polen und Tschechien im Osten. Darüber hinaus wird Deutschland im Nordwesten durch die Nordsee und im Nordosten durch die Ostsee begrenzt.
Im Wesentlichen zerfällt Deutschland in geographischer Hinsicht in drei verschiedene Landschaftsräume: die Alpen und das Alpenvorland im Süden, nördlich daran anschließend die waldreichen Mittelgebirgszonen und schließlich die Norddeutsche Tiefebene. Die traditionellen Urlaubsgebiete im Westen Deutschlands sind Bayern, der Schwarzwald und das Rheinland. Neben den Bayerischen Alpen, mit der Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands, gehören auch die Allgäuer und die Berchtesgadener Alpen zum deutschen Teil der Alpen. Diese Region wird vom Hochgebirge mit Graten und steil abfallenden Wänden geprägt. Nördlich daran schließt sich das Alpenvorland an, eine weite Hochebene, die bis zur Donauebene reicht. Das Landschaftsbild wird hier im Wesentlichen von Hügelketten, Seen und Mooren beherrscht.
Die waldreichen Mittelgebirge Thüringens sowie der Harz sind beliebte Wanderregionen. Im Osten Deutschlands ist auch das Erzgebirge ein beliebtes Wintersport- und Erholungsgebiet. Im Elbsandsteingebirge südlich Dresdens beeindrucken bizarre Felsformationen. Nördlich von Dresden geht das Hügel- und Bergland Sachsens und der Lausitz in die Ebenen Brandenburgs über. Gibt es hier schon viele Seen, so wird dies von der Mecklenburger Seenplatte noch übertroffen.
Die wichtigsten Flüsse Deutschlands sind Rhein, Donau, Elbe, Oder, Mosel, Isar, Main und Neckar. Seinen größten natürlichen See teilt sich die Bundesrepublik mit der Schweiz und Österreich – den Bodensee.
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