Stadtverkehr

Alle italienischen Städte verfügen über ein gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrssystem.
Rom besitzt zwei U-Bahnlinien. Diese fahren von Sonntag bis Freitag von 05:30 bis 23:30 Uhr und samstags von 05:30 bis 23:30 Uhr. Die Linie Metropolitana A startet in Battistini und führt über die Stazione Termini nach Anagnina. Die Linie Metropolitana B führt ebenfalls über die Stazione Termini und verbindet Rebibbia und das Messegelände miteinander. Mailand und Turin verfügen jeweils über eine U-Bahn-Linie.
Rom, Mailand, Neapel und Turin verfügen über ein Straßenbahnnetz. Das römische besitzt acht Linien und erstreckt sich über 28 Kilometer. In allen italienischen Städten gibt es ein Busnetz. In manchen Städten fahren Oberleitungsbusse.
Die Fahrkarten gelten in allen öffentlichen Verkehrsmitteln. In einem Zeitfenster von 75 Minuten kann man beliebig oft umsteigen. An Fahrkartenautomaten am Straßenrand, an den Haltestellen, auf Bahnhöfen, in Tabakläden, bei Kiosks, Cafés, Hotels oder in Reisebüros kann man auch Tages- und Wochenkarten kaufen. Touristen haben darüber hinaus die Möglichkeit, das BTI, das Integrierte Touristenticket, zu erwerben. Dieses ist an drei Tagen in Bussen, U-Bahnen, Straßen- und Regionalbahnen sowie in Regionalzügen der Trenitalia gültig.
In der Regel kauft man in größeren Städten die Fahrkarten vor Fahrtantritt am Automaten oder in Geschäften. Auch Sammelfahrscheine können im Vorfeld einer Fahrt gekauft werden. Danach muss der Fahrschein im Bus durch einen Automaten entwertet werden. In vielen Städten gilt ein einheitlicher Tarif.
Auf die Nutzung eines Taxis sollte man speziell in Rom eher verzichten. Die Tarife sind hoch und darüber hinaus werden Zuschläge auf Nachtfahrten. Gepäck sowie Bestellungen per Telefon erhoben. Die Tarife können üblicherweise auf einer Tabelle eingesehen werden, die auch über eine englische Übersetzung verfügen. Taxis findet man üblicherweise an zentralen Sammelstellen. Alternativ können sie auch per Telefon bestellt werden. Um Taxis ohne (funktionierenden) Taxameter sollte man einen großen Bogen machen. Ein Trinkgeld ist nicht notwendig, allerdings sollte man den Betrag aufrunden.
In vielen Städten besteht die Möglichkeit zu einer Stadtrundfahrt. Besondere Erlebnisse bieten dabei Rom und Venedig. In der ewigen Stadt sind auch Rundfahrten in der Kutsche möglich, in der Stadt des heiligen Markus werden hingegen Gondelfahrten angeboten. Allerdings sollte man bedenken, dass öffentliche Fähren günstiger sind.
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