Rom

Rom ist ein regelrechtes Eldorado für jeden historisch oder kulturell Interessierten. 2.500 Jahre Antike, Christentum, Renaissance und Barock haben ein reichhaltiges Erbe hinterlassen.
Die wahrscheinlich bekanntesten Hinterlassenschaften des antiken Roms sind das aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. stammende Kolosseum und das Forum Romanum. Doch zahlreiche weitere Tempel, Triumphbögen und sonstige Monumente zeugen von jener Epoche.
Basiliken und Katakomben erinnern an die ersten Christen in der Stadt, die später das Zentrum der katholischen Christenheit werden sollte. Im Zentrum der Stadt kann man schließlich Brunnen und Kirchen aus der Zeit des Barock bestaunen.
Im Süden der Stadtmitte steht das prächtige Denkmal des Vittorio Emanuele II, das am Ende des 19. Jahrhunderts zu Ehren des ersten italienischen Königs und in Erinnerung an die nationale Einigung Italiens errichtet wurde.
Von hier aus führt die Via del Corso, die wichtigste Durchgangsstraße der Stadt, nach Norden bis zur Piazza del Popolo. Hier befinden sich auch die enormen Grünflächen der Villa Borghese, die den größten Park Roms bilden. Östlich der Via del Corso befinden sich die chicen Einkaufstraßen, unter ihnen die Via Condotti und die Via Borgognona. Letztere führt direkt auf die Piazza di Spagna zu. An dieser befindet sich die berühmte Spanische Treppe. Von hier sind es nur ein paar Schritte bis man zur Fontana di Trevi gelangt. Wer hier eine Münze über seinen Rücken in den unglaublich detailreichen, barocken Brunnen wirft, soll auf jeden Fall wieder in die ewige Stadt kommen.
Im Westen der Via del Corso liegt der am besten erhaltene Teil des antiken Rom. Hier befindet sich auch das Pantheon. Der gewaltige Bau, einst errichtet von einem General des Augustus, erhielt seine heutige Form im 2. Jahrhundert von Kaiser Hadrian.
Da sich der Durchmesser der gewaltigen Kuppel und die Höhe des Bauwerks einander entsprechen, würde die Kuppel den Boden berühren, wenn man sie zu einer Kugel erweitern würde. Für Licht sorgt das 9 Meter große Loch in der Mitte der Kuppel. In der Nähe des Pantheons befindet sich auch die Piazza Navona.
Hierbei handelt es sich um einen belebten, lang gezogenen Platz, der ein beliebter Treffpunkt ist. Barocke Prunkbauten Berninis und Borrominis säumen den Platz. Geht man von hier aus in Richtung Vatikan, so gelangt man zur Engelsburg. Hier ruht Kaiser Hadrian und hierher zogen sich die Päpste im Mittelalter zurück, wenn sie vor den Kaisern fliehen mussten.
Im Vatikan selbst befinden sich der Petersdom, die Sixtinische Kapelle und die Vatikanischen Museen. Weiter im Süden befindet sich mit Trastevere der alternative Mittelpunkt der Stadt. Hier findet man viele Bars, Restaurants und Diskotheken.
  • close
  • GEQUO Reisemagazin

    La Palma – »Lotus Pyranthus«

    La Palma – »Lotus Pyranthus«

    Erst vor wenigen Jahren wurde auf La Palma eine neue Pflanzenart entdeckt – der Lotus Pyranthus. Es handelt sich dabei um einen Inselendemiten, also um eine Pflanze, die ausschließlich auf La Palma vorkommt – und selbst dort wächst sie nur noch in drei kleinen Gebieten.

    La Gomera – Die Pfeifsprache »El Silbo«

    La Gomera – Die Pfeifsprache »El Silbo«

    Wie verständigt man sich über große Entfernungen, wenn es weder Telefon noch Internet gibt, keine Infrastruktur vorhanden ist und der Fußweg beschwerlich und aufwändig ist? Unwegsame Schluchten, dichte Urwälder und schroffe Felsen erschwerten die Kommunikation zwischen verschiedenen Orten bis hin zur Unmöglichkeit. El Silbo hieß die Lösung...

    El Hierro – Zeugen der Vergangenheit

    Los Letreros

    Die in Lavafels geritzten Zeichen Los Letreros und der alte Versammlungsplatz El Tagoror sind die hervorstechenden Relikte der, Bimbaches genannten, Ureinwohner El Hierros. Beide Fundstätten liegen in einem unbewohnten, baumlosen Gebiet, dem Steilhang von El Julán im Süden El Hierros.

    Lanzarote – Die Geschichte des Salzes

    Salinas del Janubio

    Heutzutage erfüllen die Meerwassersalinen der Kanaren überwiegend touristische Zwecke. Die meisten der Anlage sind mittlerweile inaktiv, bestechen aber trotzdem mit einer skurrilen Optik