Umbrien

Umbrien

In der Mitte Italiens, zwischen der Toskana und den im Osten gelegenen Marken liegt das ländliche, dünn besiedelte Umbrien. Die gebirgige Region im Vorland der Apenninen ist auch als das »grüne Herz Italiens« bekannt. Industrie wird man hier kaum finden.
Die vielen Flüsse und die mittelalterliche Architektur der Dörfer und kleinen Städte erinnern ebenso an die Toskana wie die grünen Weiden und Pappelreihen, doch ist die Landschaft hier etwas rauer.
Dies gilt insbesondere für das Tal des Flusses Nera sowie die Gegend um die Monti Sibilini. Hier findet man tiefe Schluchten und malerische Bergdörfer, aber auch weite Hochebenen wie den Piano Grande, den Piano Piccolo und den Piano Perduto bei Castelluccio.
Die wichtigste Stadt der Region ist Perugia, die zugleich auch die Hauptstadt Umbriens ist. Hier und in anderen Städten wie Assisi, Spoleto und Orvieto findet man nicht nur Zeugnisse des Mittelalters, sondern auch Hinterlassenschaften der antiken Umbrer, der Etrusker und der Römer. Die meisten umbrischen Städte verfügen über regionale Museen.
Die bedeutendsten sind die Galleria Nazionale dell'Umbria in Perugia, die Mintefalco-Gallerie und die Kunstgalerie in Città di Castello. In letzterer befindet sich auch die Burri-Sammlung moderner Kunst.
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