Assisi

Assisi, die Heimat des heiligen Franziskus, zählt heute zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die malerisch auf einem Hügel gelegene mittelalterliche Stadt östlich Perugias verfügt über eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten.
Eine solche ist beispielsweise die Basilica di San Francesco, die älteste gotische Kirche Italiens. In ihr kann man auch den Lebensweg des Heiligen nachvollziehen. 28 Fresken von Giotti erzählen seine Geschichte.
Assisi, eines der religiösen Zentren Italiens, verfügt daneben jedoch noch über weitere Kirchen, so die Kathedrale San Rufino. Diese kombiniert eine romanische Fassade mit einem barocken Interieur. Eine weitere Kirche ist die gotische Basilica di Santa Chiara.
Aus dem 16. Jahrhundert stammt die Basilica di Santa Maria degli Angeli. Die Kirche befindet sich 6 Kilometer südwestlich von Assisi. Das imposante Bauwerk vereinigt Elemente der Renaissance und des Barock. Dort findet man auch die kleine, bunt bemalte Kapelle Porziuncola (»kleine Portion«), einst ein vom heiligen Franziskus gerne besuchter Ort.
Ein Zeugnis aus der vorchristlichen Zeit ist der Minervatempel von Assisi, den schon Goethe sehr schätzte. Über der Stadt ragt die aus dem 14. Jahrhundert stammende Rocca Maggiore in die Höhe. Die Burg bildet gemeinsam mit der Rocca Minore und der Stadtmauer die Befestigungsanlage von Assisi.
  • close
  • GEQUO Reisemagazin

    La Palma – »Lotus Pyranthus«

    La Palma – »Lotus Pyranthus«

    Erst vor wenigen Jahren wurde auf La Palma eine neue Pflanzenart entdeckt – der Lotus Pyranthus. Es handelt sich dabei um einen Inselendemiten, also um eine Pflanze, die ausschließlich auf La Palma vorkommt – und selbst dort wächst sie nur noch in drei kleinen Gebieten.

    La Gomera – Die Pfeifsprache »El Silbo«

    La Gomera – Die Pfeifsprache »El Silbo«

    Wie verständigt man sich über große Entfernungen, wenn es weder Telefon noch Internet gibt, keine Infrastruktur vorhanden ist und der Fußweg beschwerlich und aufwändig ist? Unwegsame Schluchten, dichte Urwälder und schroffe Felsen erschwerten die Kommunikation zwischen verschiedenen Orten bis hin zur Unmöglichkeit. El Silbo hieß die Lösung...

    El Hierro – Zeugen der Vergangenheit

    Los Letreros

    Die in Lavafels geritzten Zeichen Los Letreros und der alte Versammlungsplatz El Tagoror sind die hervorstechenden Relikte der, Bimbaches genannten, Ureinwohner El Hierros. Beide Fundstätten liegen in einem unbewohnten, baumlosen Gebiet, dem Steilhang von El Julán im Süden El Hierros.

    Lanzarote – Die Geschichte des Salzes

    Salinas del Janubio

    Heutzutage erfüllen die Meerwassersalinen der Kanaren überwiegend touristische Zwecke. Die meisten der Anlage sind mittlerweile inaktiv, bestechen aber trotzdem mit einer skurrilen Optik