Von Messina nach Siracusa

Messina liegt an der nach ihr benannten Meerenge, die Sizilien vom italienischen Festland trennt. Wer immer also mit der Fähre vom kalabrischen Festland nach Italien kommt, wird zunächst in Messina landen. Die Stadt wurde 1908 durch ein Erdbeben fast völlig zerstört. Zu den zerstörten Gebäuden zählte auch der aus dem 11. Jahrhundert stammende Dom. Nach der Katastrophe wurde er originalgetreu wieder aufgebaut. Darüber hinaus zählt Messina heute aber zu den modernsten Städten der ganzen Insel.
Taormina
Weiter südlich, direkt auf Klippen gelegen, befindet sich der zauberhafte Urlaubsort Taormina. Der Ort verfügt über ein gut erhaltenes griechisches Theater aus dem 3. Jahrhundert. Sehenswert sind aber auch das auf dem Monte Tauro gelegene Kastell und der Dom San Nicola. Nach der Besichtigungstour kann man sich dann am Strand entspannen.
Ätna
Auf der Weiterfahrt nach Süden kommt man als nächstes am Ätna vorbei. Die Besteigung des höchsten Vulkans Europas ist ein ganz besonderes Erlebnis. Die nächste Etappe ist Catania. Naturkatastrophen zerstörten die Stadt im 17. Jahrhundert fast vollständig. Im 18. Jahrhundert erfolgte dann der Wiederaufbau. Noch heute stammen die meisten Gebäude in der Stadt aus jener Zeit. Das im 2. bis 3. Jahrhundert errichtete Amphitheater von Catania fasste einst 16.000 Zuschauer.
Siracusa
Die Tour entlang der Ostküste Siziliens endet in Siracusa. Die einstmals mächtigste griechische Stadt Siziliens beherbergt unter anderem einen Apollotempel aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., ein griechisches Theater mit Platz für 15.000 Zuschauer und die Festung Euryelos, mit welcher der Tyrann Dionysios das antike Syrakus zur gewaltigsten Festung seiner Zeit gemacht haben soll.
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