Sehenswertes

Auf Malta begegnet man europäischer Geschichte. Jahrhundertelang war die kleine Insel, auf der einst auch Odysseus und der heilige Paulus gewesen sein sollen, Sitz des aus dem heiligen Land vertriebenen Johanniterordens – eben des heutigen Malteserordens. Mehr als einmal schlug dieser die Angriffe osmanischer Invasionsarmeen zurück. Noch heute erinnern die zahlreichen Befestigungsanlagen an jene bewegte Zeit.

Doch hinterließ der Malteserorden seiner namensgebenden Insel nicht allein eine beeindruckende Militärarchitektur. Trotz seiner kleinen Fläche soll es auf Malta bis heute 365 Kirchen geben – für jeden Tag im Jahr eine. Besonders hervorzuheben ist unter ihnen aber die Kathedrale in dem kleinen, mittelalterlichen Städtchen Mdina, die in Erinnerung an den bedeutendsten christlichen Besucher der Insel den Namen St. Paul trägt. Seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts ist sie allerdings nicht mehr alleiniger Sitz des maltesischen Bistums. Seit jener Zeit teilt sie sich diese Ehre mit der Co-Kathedrale St. Johannes in Valetta, der Hauptstadt Maltas.

Auch wer sich für die menschliche Frühgeschichte interessiert, wird auf Malta fündig. So kann man unter anderem in Tarxien 5.000 Jahre alte, jungsteinzeitliche Grabstätten besichtigen. In landschaftlicher Hinsicht sind vor allem die zahlreichen Höhlen und Grotten wie die „Blaue Grotte“ auf Gozo, einer Nachbarinsel Maltas, zu nennen.

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