Wien

Suppen
  • Wiener Rindsuppe: der Klassiker wird in Österreich sogar als Nationalsuppe bezeichnet
  • Frittatensuppe (Flädle)
Hauptgerichte:
  • Wiener Schnitzel: Das Original aus Kalbfleisch mit Zitronenscheibe, frittierter Petersilie und Petersilerdäpfel (Petersilienkartoffeln) oder Erdäpfelsalat. Dazu trinkt man Weißwein, trocken.
  • Tafelspitz mit klassischen Beilagen Röst-Erdäpfel, Schnittlauchsauce und Apfelkren (Apfel-Meerrettich)
  • Wiener Backhenderl
  • Paprikahenderl
  • Geröstete Kalbsleber nach Wiener Art
  • Altwiener Salonbeuschel
  • Wiener Kümmel-Schopfbraten
Mehl- und Süßspeisen
  • Kaiserschmarren
  • Wiener Apfelstrudel aus gezogenem Teig
  • Sachertorte
  • Mohr im Hemd
WEIN
Der Wiener Heurige ist eines der kulinarischen Wahrzeichen Wiens. Das Wort »Heuriger« bezeichnet aber nicht nur das Lokal selbst, sondern auch den Wein vom aktuellen Jahrgang, der traditionell bis zum 11. November (Martini) so genannt werden darf.
Die Heurigen-Lokale bieten den Wienern und ihren Gästen in der sprichwörtlich gemütlichen Atmosphäre Unterhaltung, feine Weine aus Wien und die dazu passende kulinarische Begleitung.
Wiens Heurigen-Orte: Oberlaa, Hernals, Neustift, Heiligenstadt, Sievering, Grinzing, Nussdorf Stammersdorf, Strebersdorf, Jedlersdorf, Mauer, Bisamberg
Die Weinregion Wien hat eine Rebfläche von etwa 700 Hektar. Etwa 15 Prozent davon machen Rotweine aus. Neben den österreichischen Klassikern Zweigelt und St. Laurent keltern die Winzer zunehmend auch internationale Sorten wie Merlot, Pinot noir und Shiraz. Die restliche Fläche bleibt den Weißweinreben der Sorten Riesling, Weißburgunder, Grüner Veltliner, Sauvignon Blanc oder Gelber Muskateller vorbehalten. Eine Renaissance erlebt auch der traditionelle »Gemischte Satz« aus mehreren Rebsorten, die im selben Weingarten stehen.
Weingüter in Wien:
KAFFEE
Kaffee ist seit den Türkenkriegen ein Synonym für Wiener Lebensart. Das Kaffeehaus ist ein gesellschaftlicher Fixpunkt, an dem der Kaffeegenuss neben dem Lesen, Sinnieren und Plaudern fast nur zweitrangig erscheint. Aber doch nur fast – denn die Österreicher bzw. Wiener haben zahlreiche Kaffeevarianten kultiviert, die entweder morgens zum Frühstück oder am Nachmittag zu Kuchen und süßem Gebäck genossen werden.
  • Mokka (auch: Schwarzer) in kleiner oder großer Version, mittels Espressomaschine mit ca. 40 bis 60 Millilitern Wasser bis zu 60 Sekunden lang extrahiert und daher im Vergleich zum Espresso reich an Gerbstoffen
  • Brauner, Kleiner oder Großer: Schwarzer, der mit Kaffeeobers (Kaffeesahne) serviert wird. Die Kaffeesahne kommt traditionell extra in einem Kännchen, damit der Gast das Mischungsverhältnis selbst bestimmen kann.
  • Schale Gold enthält mehr Kaffeesahne als ein Brauner und ist deshalb heller.
  • Verlängerter ist ein kleiner Brauner oder Schwarzer, der jedoch mit der doppelten Menge Wasser hergestellt wird. Der kleine Mokka wird mit extra gereichtem heißem Wasser »verlängert«.
  • Melange ist ein Verlängerter mit heißer Milch zu gleichen Teilen, trägt er eine Milchschaumkrone ist er einem Cappuccino ähnlich.
  • Franziskaner ist eine Melange mit Schlagobers (geschlagener Sahne) statt der Milchschaumhaube.
  • Kaffee verkehrt ähnelt dem französischen Milchkaffee mit viel Milch und wenig Kaffee. Traditionell erhält der Gast eine große Schale (aufgeschäumter) Milch, ein kleines Kännchen Mokka zusammen mit Zucker und einem Glas Wasser auf einem Tablett.
  • Kapuziner ist ein kleiner Mokka mit einigen Tropfen Sahne. Die Farbe ähnelt dann der namensgebenden Kapuzinerkutte.
  • Einspänner ist ein großer Schwarzer im Glas mit sehr viel Schlagsahne (Obers).
  • Fiaker ist ein verlängerter Schwarzer im Glas mit Rum oder Kirschwasser und Schlagobers, plus Kirsche zur Dekoration.
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  • GEQUO Reisemagazin

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