Salzburg

Schlösser & Burgen
  • Festung Hohensalzburg: Die über Salzburg emporragende Burg ist eine der größten nach wie vor bestehenden Burganlagen Europas aus dem 11. Jahrhundert. Sehenswert sind unter anderem das prachtvolle Fürstenzimmer, der Reckturm, der einen Rundumblick bietet, die Folterkammer, die Unterkapelle und das Festungsmuseum.
  • Alte Residenz: Inmitten der Salzburger Altstadt befindet sich der mittelalterliche Bischofssitz, der gegen Ende des 16. Jahrhunderts seine heutige Form bekam. Etwa 180 Räume und drei Innenhöfe bilden den Komplex. Der Eingang befindet sich in Form eines Marmorportals am Residenzplatz.
  • Neue Residenz und das Glockenspiel: Die Neue Residenz, deren Bau sich über das gesamte 17. Jahrhundert hinzog, verfügt gleich über mehrere Prunkräume: den Tugendsaal, den Gloriensaal, den Ständesaal, den Feldherrensaal, das Badezimmer und den Bischofssaal. Seit 2007 befindet sich in der Neuen Residenz das Salzburg Museum. Das Glockenspiel erklingt dreimal am Tag: um 07:00, 11:00 und 18:00 Uhr.
  • Schloss Mirabell: Das 1606 erbaute Schloss wurde gut 100 Jahre später und wieder nach dem Brand von 1818 stark umgebaut. Heute hat das Schloss deshalb eine schlichtere Erscheinung als zu früheren Zeiten. Der Stuck, das Treppenhaus und die Skulpturen verfehlen aber auch heute nicht ihre Wirkung. Das Schloss ist Sitz des Bürgermeisters und der Stadtverwaltung. Im Marmorsaal kann geheiratet werden. Zum Verweilen lädt der Mirabellgarten mit dem Pegasusbrunnen ein.
  • Schloss Hellbrunn & Wasserspiele: Das zu Beginn des 17. Jahrhunderts für den Salzburger Fürsterzbischof binnen weniger Monate errichtete Schloss samt seinem Garten mit den außergewöhnlichen Wasserspielen ist eines der herausragendsten Renaissance-Gebäude nördlich der Alpen. Der Garten wurde im 18. Jahrhundert umgestaltet. Die Götter- und Heldenstatuen in ihm stammen jedoch noch aus dem 17. Jahrhundert.
  • Schloss Leopoldskron: Das aus dem 18. Jahrhundert stammende Schloss befindet sich heute im Privatbesitz und ist nur für Gäste des Salzburg Global Seminar zugänglich. Allerdings kann man von der anderen Uferseite aus einen Blick auf den Rokokobau werfen, was im Rahmen von Stadtrundfahrten auch reichlich getan wird.
  • Schloss Klessheim: Das in der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert errichtete Schloss steht ganz in der Tradition des italienischen Manierismus. Tritonenbrunnen, Loggia und Eingangshalle tragen ebenso zum Prunk der Anlage bei wie das Winterschloss, das Kavaliershaus, und die durch Mauern voneinander getrennten drei Gärten. Heute befindet sich im Schloss das Casino Salzburg.
Kirchen & Klöster
  • Dom: der 1628 geweihte, frühbarocke Dom mit seiner Kuppel und der prachtvollen Fassade wurde im 2. Weltkrieg teilweise zerstört. Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten erfolgte 1959 eine zweite Weihe. Zu den Sehenswürdigkeiten im Dom gehören unter anderem die Hauptorgel und das Taufbecken. In letzterem wurde bereits Wolfgang Amadeus Mozart getauft. Eine Sehenswürdigkeit ist aber auch der Domplatz mit der Mariensäule aus dem 18. Jahrhundert.
  • Abtei St. Peter mit Friedhof und Katakomben: Die Kirche der Abtei verfügt über zahlreiche Altäre. Die beiden riesigen Bronzeleuchter im Stil der Renaissance stammen aus dem Jahr 1609. In der Langen Galerie der Abtei kann man Gemälde von Rubens und anderen bedeutenden Künstlern bestaunen. Auf dem Friedhof der Abtei liegen unter anderem die Schwester Wolfgang Amadeus Mozarts und Santino Solari, der Architekt des Salzburger Doms, begraben.
  • Franziskanerkirche: Sie ist eine der ältesten Kirchen Salzburgs. Die vier Kapellen in ihrem Inneren stammen alle allerdings erst aus dem 17. Jahrhundert. Der Hochaltar wurde 1709/1710 entworfen.
  • Stift Nonnberg: Sehenswert sind insbesondere die romanischen Fresken der alten Klosterkirche. Die heutige Klosterkirche steht ganz im Zeichen der Gotik. Eine prunkvolle Ornamentik ist charakteristisch für diese Kirche und unterscheidet sie beispielsweise von der Franziskanerkirche.
  • Dreifaltigkeitskirche: Zwischen 1694 und 1702 erbaut, lockt der Barockbau insbesondere mit dem Kuppelfresko, das die Krönung Mariens sowie die heilige Dreifaltigkeit zeigt.
  • Friedhof von St. Sebastian: Der Friedhof bei der gleichnamigen Kirche, deren Hochaltar die Strahlenmadonna mit dem kleinen Jesus zeigt, ist besonders bekannt als letzte Ruhestätte des berühmten Arztes Paracelsus. Vor allem jedoch das prächtige Mausoleum des Fürsterzbischofs Wolf Dietrich lässt staunen.
  • Wallfahrtskirche Maria Plain: Die etwas außerhalb Salzburgs gelegene Kirche ist vor allem bekannt für das Gnadenbild Mariens mit dem Jesuskind, das heute den Hochaltar ziert. Als das bayerische Regen im Dreißigjährigen Krieg niederbrannte, war das damals dort befindliche Gnadenbild auf wundersame Weise unversehrt geblieben.
weitere Sehenswürdigkeiten & Ereignisse
  • Getreidegasse mit Mozarts Geburtshaus: Die Getreidegasse ist die wahrscheinlich berühmteste Einkaufsstraße Salzburgs. Dies verdankt sie nicht allein ihren Geschäften und den traditionellen Gebäuden, sondern auch einem ganz bestimmten ehemaligen Bewohner: In der Getreidegasse 9 steht das »Hagenauer Haus«, jenes Bauwerk, in dem 1756 kein Geringerer als Wolfgang Amadeus Mozart geboren wurde. Heute befindet sich darin ein Mozart-Museum, in dem auch Instrumente des genialen Komponisten ausgestellt sind.
  • die Pferdeschwemmen: Die Pferdeschwemme auf dem heutigen Herbert-v.-Karajan-Platz entstand 1693 und wurde 1732 restauriert. Eine weitere Pferdeschwemme, die Kapitelschwemme, steht neben dem Salzburger Dom.
  • Mozartplatz & Mozart-Denkmal: Letzteres wurde 1842 feierlich enthüllt, nur wenige Monate nach dem Tod von Mozarts Witwe. Seither bildet es den Mittelpunkt des Platzes.
  • die Salzburger Festspiele im Juli/August
  • die Salzburger Osterfestspiele
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