Beja

Beja ist mit rund 30.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Alentejo. Im 1. Jahrhundert v. Chr. soll hier kein geringerer als der römische Kaiser Julius Caesar mit lusitanischen Stämmen einen Friedensvertrag geschlossen haben, woraufhin das damalige »Pax Julia« zur Verwaltungshauptstadt gewählt wurde. Später wurde Beja kulturelles Zentrum der Mauren. Die Stadt kann somit auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken.
Mit ihrem späteren Status als Bischofssitz erlangte sie großen Reichtum, wovon heute noch zahlreiche Renaissance- und Manuelinik-Bauten, stimmungsvolle Plätze und romantische Gassen zeugen.
Sehenswert sind vor allem das Kastell, das Stadttor Porta da Évora, die westgotische Basilika sowie das prunkvolle Convento da Conceição.
Etwa 8 Kilometer entfernt liegen die Ruinen der römischen Villa von Pisões, die Reste eines Wasserversorgungssystem sowie über 2.000 Jahre alte Mosaike beherbergen. Das Gebäude wurde nach der für die damalige Zeit typisch römischen Architektur errichtet und ist ein klassisches Beispiel für eine römische Villa mit zugehörigem Wasserspeicher.
  • close
  • GEQUO Reisemagazin

    La Palma – »Lotus Pyranthus«

    La Palma – »Lotus Pyranthus«

    Erst vor wenigen Jahren wurde auf La Palma eine neue Pflanzenart entdeckt – der Lotus Pyranthus. Es handelt sich dabei um einen Inselendemiten, also um eine Pflanze, die ausschließlich auf La Palma vorkommt – und selbst dort wächst sie nur noch in drei kleinen Gebieten.

    La Gomera – Die Pfeifsprache »El Silbo«

    La Gomera – Die Pfeifsprache »El Silbo«

    Wie verständigt man sich über große Entfernungen, wenn es weder Telefon noch Internet gibt, keine Infrastruktur vorhanden ist und der Fußweg beschwerlich und aufwändig ist? Unwegsame Schluchten, dichte Urwälder und schroffe Felsen erschwerten die Kommunikation zwischen verschiedenen Orten bis hin zur Unmöglichkeit. El Silbo hieß die Lösung...

    El Hierro – Zeugen der Vergangenheit

    Los Letreros

    Die in Lavafels geritzten Zeichen Los Letreros und der alte Versammlungsplatz El Tagoror sind die hervorstechenden Relikte der, Bimbaches genannten, Ureinwohner El Hierros. Beide Fundstätten liegen in einem unbewohnten, baumlosen Gebiet, dem Steilhang von El Julán im Süden El Hierros.

    Lanzarote – Die Geschichte des Salzes

    Salinas del Janubio

    Heutzutage erfüllen die Meerwassersalinen der Kanaren überwiegend touristische Zwecke. Die meisten der Anlage sind mittlerweile inaktiv, bestechen aber trotzdem mit einer skurrilen Optik