Évora & Umgebung

Évora, von den Römern »Liberalitas Julia« genannt, ist mit rund 50.000 Einwohnern die größte Stadt des Alentejo und befindet sich im Zentrum der Region, in der Unterregion Alentejo Central.
Die historische Königsstadt wurde in den 80er Jahren von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und hat eine Reihe wertvoller Kulturgüter zu bieten, die von einer Jahrtausende alten Geschichte zeugen.
An erster Stelle ist hier der Templo Romano aus dem 1./2. Jahrhundert zu nennen, das älteste Gebäude der Stadt.
Sehenswert sind darüber hinaus der Palacio Duques de Cadaval, ehemaliges Quartier der portugiesischen Könige, mit dem daran angeschlossenen Convento dos Lóios, die Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert sowie weitere Kirchengebäude und mehrere Museen.
Zahlreiche Cafés und Restaurants sorgen – besonders im Altstadtviertel – für das leibliche Wohl und diverse Einkaufsstraßen laden zu einem ausgedehnten Stadtbummel ein.
Ausflüge in das Umland Évoras lohnen in jedem Fall und sind mit Bus oder Auto problemlos zu unternehmen.
Das kleine Dorf Arraiolos lockt mit einem sagenhaften Ausblick von seiner mittelalterlichen, sechs-türmigen Burgruine. Das charmante Dörfchen Evoramonte ist eines der typischsten mittelalterlichen Burgdörfer Portugals. Sein Kastell stammt aus dem 14. Jahrhundert und kann täglich besichtigt werden.
Die Stadt Borba ist das Marmorzentrum Portugals – hier finden sich nicht nur marmorne Gebäude, sondern sogar marmorne Bürgersteige, Rinnstein und Schornsteine.
Das nur wenige Kilometer entfernt gelegene Vila Viçosa fungierte einst als Hauptsitz des mächtigen portugiesischen Adelsgeschlecht Bragança, das im Paço Ducal lebte und regierte. Auch hier finden sich zahlreiche aus Marmor gefertigte Bauten.
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