Mértola & Umgebung

Das Städtchen Mértola wird aufgrund seiner zahlreiche Zeugnisse vergangener Zeiten auch als »begehbares Museum« bezeichnet. Die Geschichte der Ortschaft reicht bis ins Jahr 1.000 v. Chr. zurück – zu dieser Zeit verfügte das von den späteren Römern genannte »Julia Myrtilis« schon über einen Hafen.
Die Völker, die im Laufe der Jahrhunderte in Mértola lebten, haben ihre Spuren hinterlassen. Neben römischen Bädern förderten archäologische Ausgrabungen auch arabische Wohnhäuser und einige westgotische Funde zutage.
Die Vielfalt der Jahrhunderte alten Erbstücke lässt sich in mehreren Museen bewundern.
Sehenswert sind auch die Pfarrkirche, das Kastell sowie die Altstadt selbst mit ihren kleinen, geschwungenen Gassen und weißgetünchten Häusern.
Ausflüge in die Umgebung bieten sich beispielsweise zum Pulo do Lobo (»Wolfssprung«) an, wobei es sich um eine Felsbarriere im Flusstal des Rio Guadiana handelt, die eine graue und bizarr geformte Gestalt aufweist. 
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