Porto & Nordportugal

Região Norte

Charakteristisch für den Norden Portugals ist eine üppige Vegetation, weshalb die Gegend zwischen der spanischen Grenze bis südlich von Porto und im Osten bis nach Vila Real auch als »Costa Verde« bekannt ist.
In dieser Region fließen die Flüsse Minho, Lima und Rio Douro, der in Porto in den Atlantik mündet. Nördlich des Douro befindet sich das Hochplateau der Serra de Aboboreira mit der Megalith-Anlage Chã de Parada.
Nordöstlich von Braga, welches als religiöses Zentrum Portugals gilt, befindet sich der 70.000 Hektar große Peneda-Gerês-Nationalpark. Ausgeschilderte Wanderrouten führen entlang der Flüsse, Seen und Wasserfälle sowie durch die Wälder. Gerês, das schon zu Zeiten der Römer als Kurort galt, bietet sich als idealer Startpunkt für Ausflüge in den Nationalpark an.
Daneben bietet die Region auch lange und breite Strände in den Urlaubsorten zwischen Espinho und der Mündung des Minho sowie historische Bauwerke und archäologische Stätten. Guimarães, das zum UNESCO Weltkulturerbe zählt, gilt als Wiege des Königreichs Portugal.
Erwähnenswert sind auch die Kurorte Caldelas, Vizela und Mançao, von dort stammt auch der bekannte Alvarinho-Wein. Portwein und Tafelweine werden hauptsächlich in den Tälern der Flüsse Minho und Douro angebaut, die beliebte Ausflugsziele darstellen. Das Tal des Douro mit den vielen Weinbergen wurde nicht zuletzt aufgrund seiner landschaftlichen Schönheit zum Weltkulturerbe ernannt.
Das gebirgige Gebiet besteht überwiegend aus Granitgestein, aus dem viele der Baudenkmäler der Romantik wie Kapellen und Schlösser errichtet wurden.
Die Region ist verwaltungstechnisch in 86 Gemeinden unterteilt.
Im Osten, entlang der spanischen Grenze, kann der in Portugal einzigartige Dialekt Mirandês vernommen werden.
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  • GEQUO Reisemagazin

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