Geld

Währung
Seit 2010 ist der Euro allgemeines Zahlungsmittel.
1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code).
Banknoten: 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro
Münzen: 1 und 2 Euro; 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents
Geldwechsel
Geldwechsel – z. B. von Schweizer Franken in Euro – ist in allen Banken und Wechselstuben, in den meisten Hotels sowie am Flughafen möglich.
ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Mit EC-Karten, die das Maestro- oder Cirrus-Zeichen tragen, und der PIN-Nummer kann europaweit Bargeld in der jeweiligen Landeswährung abgehoben werden. Sie werden auch in vielen europäischen Geschäften als Zahlungsmittel akzeptiert. Weitere Informationen dazu können beim jeweiligen Bankinstitut eingeholt werden.
Ähnlich verhält es sich mit der deutschen Sparcard, die als Nachfolger des Postsparbuches als Sortenbeschaffungsmittel im europäischen Ausland fungiert. Mit der Sparcard und der PIN-Nummer kann europaweit Bargeld in der jeweiligen Landeswährung an den Geldautomaten abgehoben werden, die das Plus-Logo tragen.
Kreditkarten
Kreditkarten wie Mastercard oder Visa werden überall anerkannt. Für American Express gilt dies in der Regel auch.
Reiseschecks
In den meisten Restaurants, Geschäften und Hotels werden Reiseschecks in der Regel bei Vorlage des Reisepasses angenommen.
Devisenbestimmungen
Für Reisende innerhalb der EU bestehen keine Beschränkungen für die Einfuhr oder Ausfuhr von Landeswährung oder Fremdwährung.
Reisende, die aus der EU aus- oder in die EU einreisen wollen und Bargeld in Höhe von 10.000 € oder mehr (oder den Gegenwert in anderen Währungen oder anderen leicht konvertiblen Werten wie auf Dritte ausgestellte Schecks) mit sich führen, müssen den Betrag bei der Zollbehörde anmelden.
Öffnungszeiten der Banken
Montag bis Freitag von 08:30 bis 14:00/14:30 Uhr, Samstag von 08:30 bis 13:00 Uhr
Von Mai bis September sind die Bankfilialen samstags geschlossen.
Wechselkurse (Stand Januar 2011)
1 CHF = 0,82 EUR
1 USD = 0,73 EUR

Gebühren

Trinkgeld
Wie in Deutschland sind Trinkgelder auch auf den Balearen üblich. Bedienungsgelder sind zwar im Allgemeinen in den Preisen enthalten, doch im Restaurant gibt man idealerweise ein Trinkgeld von 10 bis 15 Prozent. Da die Bedienungen in den meisten gastronomischen Einrichtungen keinen Geldbeutel bei sich tragen, entrichtet man den zu zahlenden Betrag an die Bedienung, die das Wechselgeld im Anschluss wieder an den Tisch bringt. Beim Verlassen des Restaurants lässt man das Trinkgeld auf dem Tisch liegen, allerdings gelten hier – wie auch in Deutschland – Kleinstbeträge in Form von 2- oder 5-Cent-Stücken als sehr unhöflich.
Im Hotel hinterlässt man dem Zimmerpersonal üblicherweise ein kleines Trinkgeld. Gepäckträger erhalten in der Regel eine kleine Summe pro Gepäckstück.
Bei Taxifahrten wird für gewöhnlich aufgerundet.
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  • GEQUO Reisemagazin

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