El Hierro

El Hierro, ehemals auch Ferro oder Isla del Meridiano genannt, ist die westlichste und kleinste Kanarische Insel im Atlantischen Ozean.
Ihre Entfernung zur afrikanischen Küste beträgt knapp 500 Kilometer, zum spanischen Festland etwa 1.500 Kilometer.
Hauptstadt und Sitz der Inselregierung ist Valverde.
El Hierro ist verwaltungstechnisch in drei Gemeinden untergliedert.
Die kleine Insel ist wie alle Kanarischen Inseln auch vulkanischen Ursprungs und von großen landschaftlichen Unterschieden geprägt. Quer über die Insel zieht sich ein Gebirgskamm (). Im Nordosten findet sich eine fruchtbare Hochebene, die von einigen Schluchten durchzogen ist, im Nordwesten das El-Golfo-Tal und im Südwesten der Steilhang El Julán, die Hochweiden von La Dehesa sowie schroffe und steile Küstenbereiche. Hier ragt mit dem knapp 1.500 Meter hohen Pico del Malpaso auch die höchste Erhebung der Insel empor.
Dementsprechend wird El Hierro in verschiedene klimatische Zonen unterteilt: Die Wolken bleiben an den Bergen der Nordostseite sozusagen hängen und regnen sich dort ab, während es im Südwesten in der Regel trocken und wolkenfrei bleibt. Somit weisen die Höhenlagen eine üppigere Vegetation auf, während der Süden von kargen, wüstenähnlichen Flächen eingenommen wird.
Aufgrund seiner geologischen Beschaffenheit, der geringen Größe und der schweren Erreichbarkeit – es besteht kein internationaler Flugverkehr – ist El Hierro kein ausgesuchtes Ziel des Massentourismus. Demnach finden sich hier einige sehr ruhige Plätzchen für Individualurlauber.
Die Insel teilt sich in drei Feriengebiete auf, die im Wesentlichen den drei Gemeinden entsprechen: Valverde im Nordosten, La Frontera im Nordwesten und El Pinar im Süden.
Zu den schönsten und beliebtesten Feriengebieten El Hierros zählen La Restinga mit der nahe gelegenen Playa de Tacorón in der Gemeinde El Pinar sowie das Tal El Golfo und die dort gelegene Siedlung Las Puntas in der Gemeinde La Frontera.

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