La Palma

La Palma ist die nordwestlichste und nach La Gomera und El Hierro die drittkleinste der sieben Kanarischen Inseln.
Ihre Entfernung zur marokkanischen Küste beträgt etwa 450 Kilometer, zum spanischen Festland etwa 1.400 Kilometer.
Hauptstadt und Sitz der Inselregierung ist Santa Cruz de La Palma.
Die Insel ist in 14 Gemeindebezirke gegliedert.
Wie alle Kanarischen Inseln ist auch La Palma vulkanischen Urprungs. Hohe Gebirgskämme, tiefe Schluchten, weite Kraterkessel, Wasserläufe und eine schroffe Küstenlinie mit nur wenigen Sandstränden kennzeichnen ihr Landschaftsbild.
Aufgrund ihrer natürlichen Schönheit und der üppigen Vegetation trägt sie auch die Beinamen »Isla Bonita« (schöne Insel) und »Isla Verde« (grüne Insel).
Der nördliche Inselteil wird von der riesigen
Caldera
Caldera

(dt.: Kessel). Der dem Spanischen entlehnte geologische Fachbegriff bezeichnet einen Einsturzkrater oder Sprengtrichter mit kesselförmiger Struktur. Dabei wird der Vulkankegel größtenteils zerstört.

de Taburiente
dominiert, die durch Erosionen eines ehemaligen, etwa 3.500 Meter hohen Vulkandoms im Laufe der Jahrtausende gebildet wurde. Um den Kraterrand befinden sich zahlreiche Gipfel, unter denen der Roque de los Muchachos mit einer Höhe von 2.426 Metern deutlich hervorsticht.
An die Caldera schließt sich im Süden ein Höhenzug an, der in Nord-Süd-Richtung verläuft und sich in die Nueva und die Cumbre Vieja aufteilt. Durch ihn wird La Palma quasi in zwei unterschiedliche Klimazonen gesplittet: Da die aus Nordosten kommenden Passatwinde in den Bergen hängen bleiben, kommt es im Osten zu Feuchtigkeit, während der Westen dagegen meist trocken und wolkenfrei bleibt.
Die beliebtesten Urlaubsorte auf La Palma sind Los Cancajos und Santa Cruz im Osten, Puerto Naos, Tazacorte und Los Llanos de Aridane im Westen, Fuencaliente im Süden und Barlovento im Nordosten. Da La Palma kein ausgesuchtes Ziel des Massentourismus ist, sind die Orte verhältnismäßig wenig touristisch erschlossen.

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