Teneriffa

Teneriffa ist die größte der sieben Kanarischen Hauptinseln. Sie wird im Südosten von Gran Canaria und im Südwesten von La Gomera flankiert und liegt im Zentrum des Kanarischen Archipels.
Etwa 350 Kilometer trennen die Insel vom afrikanischen Kontinent. Die Entfernung zum spanischen Festland beträgt dagegen um die 1.300 Kilometer.
Sitz der Inselregierung ist Santa Cruz de Tenerife, das sich zusammen mit Las Palmas de Gran Canaria den Verwaltungssitz der Kanaren teilt. Die beiden Städte bilden die beiden einzigen Provinzen des Kanarischen Archipels.
Teneriffa ist in 31 Municipios (Gemeinden bzw. Stadtverwaltungen) unterteilt.
Wie alle Kanarischen Inseln ist auch Teneriffa vulkanischen Ursprungs. Dementsprechend ist das Landschaftsbild – vor allem im Norden und im Zentrum der Insel – von hohen Gebirgszügen, tiefen Schluchten und steilen Küsten geprägt. Der Süden hat dagegen nur wenige, nicht sehr hohe Erhebungen und kann aufgrund seiner Kargheit als wüstenähnlich bezeichnet werden.
Das Zentrum Teneriffas wird von der Landschaft La
Caldera
Caldera

(dt.: Kessel). Der dem Spanischen entlehnte geologische Fachbegriff bezeichnet einen Einsturzkrater oder Sprengtrichter mit kesselförmiger Struktur. Dabei wird der Vulkankegel größtenteils zerstört.

de las Cañadas
eingenommen, in deren Mitte der Teide thront, mit seinen 3.718 Metern der höchste Berg ganz Spaniens. Um ihn herum befinden sich mehrere kleinere Vulkanberge.
Im Nordosten der Insel, der wegen des feuchten Klimas eine üppige Vegetation aufweist, erstreckt sich das Anaga-Gebirge, dessen höchster Punkt der Cruz de Taborno (1.024 Meter) ist. Das Teno-Gebirge nimmt die nordwestliche Spitze Teneriffas ein und ist in geologischer Hinsicht der älteste Teil der Insel. Der Süden des Gebirges wird von der Masca-Schlucht und der Steilküste bei Los Gigantes begrenzt.
Auf Teneriffa gibt es hauptsächlich natürliche Kies- und schwarze Sandstrände. Helle Sandstrände sind dagegen nur in den Tourismuszentren zu finden, sie wurden mit Saharasand künstlich aufgeschüttet.
Zu den beliebtesten Feriengebieten zählen Playa de las Américas, Los Cristianos, Arona, Costa Adeje sowie El Médano im Süden, San Cristóbal de La Laguna und San Andrés im Nordosten oder auch Puerto de la Cruz an der Nordküste.
Etwas beschaulicher und ruhiger geht es in Garachico oder Icod de los Vinos im Nordwesten zu.

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