Bus/Pkw

Das Straßennetz der Türkei ist gut ausgebaut. Auf der Istanbuler Schnellstraße kann man die Bosporus-Brücke nach Asien überqueren. Dort mündet sie schließlich in die Autobahn Istanbul – Ankara.
Fahrten von Europa nach Asien sind auf beiden Bosporusbrücken, »Fatih Sultan Mehmet Brücke« im Norden und »Bogazici Brücke« im Süden, mautpflichtig. Fahrten in die entgegengesetzte Richtung sind hingegen kostenfrei.
Eine Barzahlung der Maut ist nicht möglich. Da aufladbare KGS-Karten nur an der Fatih Sultan Mehmet Brücke erhältlich sind, sollten Autofahrer diese bei der ersten Überfahrt nutzen.
Die Strecke zwischen Ankara und Istanbul gilt als meistbefahrene Strecke in der gesamten Türkei. Vor allem als ortsunkundiger Fahrer sollte man das bedenken, bevor man sich auf den Weg macht.
Tankstellen, welche rund um die Uhr geöffnet haben, befinden sich in regelmäßigen Abständen an allen Hauptverkehrsstraßen. Oftmals sind eine Reparaturwerkstatt und ein Restaurant direkt angeschlossen.
In der gesamten Türkei ist bleifreies Benzin erhältlich, die Kraftstoffpreise liegen jedoch deutlich über dem aus Deutschland bekannten Niveau (Stand November 2010).
Ebenso wie Tankstellen befinden sich Reparaturwerkstätten meist an Hauptverkehrsstraßen sowie in Außenbezirken der Großstädte.
Ist man in einen Unfall verwickelt, so sollte man sich an den ADAC oder den Türkischen Automobilverband Türkischer Touring- und Automobilclub TTOK (»Turkiye Turing ve Otomobil Kurumu«) wenden. Letzterer hat in allen größeren Städten und auch in den Tourismuszentren sowie an Grenzübergängen Filialen. Die Zentrale kann unter folgender Adresse erreicht werden:
Oto Sanayii Sitesi Yani, 4. Levent, Istanbul, Tel.: +90 212 282 81 40.
Der ADAC hat eine Auslands-Notrufstation eingerichtet, die Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bei der Vermittlung eines Hotels oder Mietwagens anbietet und sich um Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte kümmert (Tel.: 0212 288 71 90, Homepage: www.adac.de).
Neben den bekannten großen Autovermietungen sind auch regionale Anbieter in der Türkei zu finden. In den lokalen Fremdenverkehrsbüros kann man weitere Auskünfte über nahegelegene Anbieter einholen.
Hält man sich länger als drei Monate im Land auf, so sind ein Internationaler Führerschein sowie die Grüne Versicherungskarte notwendig. Bei letzterer sollte vor der Abfahrt unbedingt überprüft werden, ob diese auch für den asiatischen Teil der Türkei gültig ist. Generell darf das eigene Fahrzeug für einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten pro Jahr eingeführt werden. Achten Sie dabei immer auf das im Reisepass vermerkte Datum. Dies gibt an bis wann das Fahrzeug das Land verlassen haben muss. Andernfalls droht ein sehr hohes Bußgeld.
Ein privates Bussystem verbindet alle Städte des Landes miteinander. Diese Fernbusse fahren in Großstädten an Busbahnhöfen (»Otogar« oder »Terminal«) und in Kleinstädten meist am Marktplatz ab.
Busse sind das billigste Fortbewegungsmittel in der Türkei. Dabei sind sie in einigen Regionen sogar schneller als die Bahn.
Fahrkarten können direkt in den Zweigstellen der verschiedenen Privatunternehmen gekauft werden, sind aber auch an Busbahnhöfen oder in Stadtbüros erhältlich. Ein Vergleich der Preise kann sich hierbei lohnen!
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