Konya & Umgebung

Konya wird von vielen als grüne Oase im Süden der zentralanatolischen Steppenlandschaft bezeichnet. Zahlreiche Brunnen und kleine Flüsse speisen die sorgfältig angelegten Grünflächen.
Die Stadt, die einst Hauptstadt des Seldschukenreiches war, gilt als eine der ältesten Siedlungen der Welt, geht sie doch schließlich auf das 7. Jahrtausend v. Chr. zurück.
Trotz vieler moderner Einflüsse ist Konya noch immer stark vom Islam geprägt und eine traditionelle anatolische Stadt geblieben.
Bekannt ist Konya vor allem für den Orden der tanzenden Derwische, der vom Mystiker Mevlana gegründet wurde. Unter Atatürk, der eine weltliche Politik verfolgte, wurde Mevlanas Mausoleum zu einem Museum umfunktioniert, es gilt vielen Gläubigen jedoch noch heute als heilige Stätte.
Alljährlich, am 12. Dezember, dem Todestag Mevlanas, findet zu seinen Ehren ein Derwisch-Festival statt.
Zahlreiche restaurierte Gebäude erinnern an die zurückliegenden Epochen. Sehenswert sind vor allem die Alaeddin Moschee, das Portal Ince Minare Medresse, das Fayencen-Museum, der Karatay Medresse sowie die Iplikci-Moschee, das älteste Gebäude der Stadt.
Konya bietet sich an, um Ausflüge zu den antiken Stätten Beysehir und Binbirkilise zu unternehmen.
  • close
  • GEQUO Reisemagazin

    La Palma – »Lotus Pyranthus«

    La Palma – »Lotus Pyranthus«

    Erst vor wenigen Jahren wurde auf La Palma eine neue Pflanzenart entdeckt – der Lotus Pyranthus. Es handelt sich dabei um einen Inselendemiten, also um eine Pflanze, die ausschließlich auf La Palma vorkommt – und selbst dort wächst sie nur noch in drei kleinen Gebieten.

    La Gomera – Die Pfeifsprache »El Silbo«

    La Gomera – Die Pfeifsprache »El Silbo«

    Wie verständigt man sich über große Entfernungen, wenn es weder Telefon noch Internet gibt, keine Infrastruktur vorhanden ist und der Fußweg beschwerlich und aufwändig ist? Unwegsame Schluchten, dichte Urwälder und schroffe Felsen erschwerten die Kommunikation zwischen verschiedenen Orten bis hin zur Unmöglichkeit. El Silbo hieß die Lösung...

    El Hierro – Zeugen der Vergangenheit

    Los Letreros

    Die in Lavafels geritzten Zeichen Los Letreros und der alte Versammlungsplatz El Tagoror sind die hervorstechenden Relikte der, Bimbaches genannten, Ureinwohner El Hierros. Beide Fundstätten liegen in einem unbewohnten, baumlosen Gebiet, dem Steilhang von El Julán im Süden El Hierros.

    Lanzarote – Die Geschichte des Salzes

    Salinas del Janubio

    Heutzutage erfüllen die Meerwassersalinen der Kanaren überwiegend touristische Zwecke. Die meisten der Anlage sind mittlerweile inaktiv, bestechen aber trotzdem mit einer skurrilen Optik