Essen & Trinken

Generell ist festzustellen, dass nur wenig oder gar nicht gefrühstückt wird. In Hotels wird jedoch meist ein reichhaltiges Buffet geboten. In Teegärten, die in der Stadt verteilt zu finden sind, kann man einen warmen Toast zum Frühstück bekommen.
Mittags isst man in der Regel in kleinen Lokalen. Tomaten- oder Linsensuppe bilden oftmals die Vorspeise. Das berühmte Döner Kebap, das einer Legende nach 1850 in Bursa erfunden wurde, kann ebenso den Hauptgang bilden wie »Köfte«, Hackfleischbällchen mit Beilagen.
Die meisten Istanbuler gehen erst nach 20 Uhr essen. Dann bestellt man zuerst einen Raki, den berühmten Anisschnaps aus Thrakien, ein Bier (»bira«) oder Wein (»sarap«). Bei letzteren sind vor allem trockene Weißweine der Marke Cankaya zu empfehlen. Als Rotwein kann ein Yakut empfohlen werden.
Danach wählt man aus den kalten Vorspeisen (»meze«) einige aus und wartet auf die warmen Zwischengerichte. Nach einer Weile bestellt man schließlich das Hauptgericht, das meist aus Fleisch oder frischem Fisch, der im Bosporus, in der Ägäis oder im Schwarzen Meer gefangen wird, besteht.
Während Blaubarsch und Sardinen häufig gegrillt werden, wird Steinbutt gebraten. Tintenfische werden oftmals im Salat serviert. Auch Seebarsch im Sud sollte man probieren.
Abschließend geht man zum Dessert über, wo die arabischen Einflüsse deutlich werden. Aus allerlei süßer Speisen und Obst kann man das passende wählen.
Schließlich wird der Mokka serviert, der »sade« (ungezuckert), »orta« (mittelsüß) oder »sekerli« (süß) geordert werden kann.
Eine weitere Spezialität ist »Lokum«, der Türkische Honig. Er besteht überwiegend aus Zucker und Stärkemehl, die je nach Sorte mit Mandeln, Pistazien und anderen Zutaten verfeinert werden.
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