Von Zonguldak nach Rize

Die gesamte Schwarzmeerküste ist touristisch noch nicht so gut erschlossen wie etwa die Türkische Ägäis oder der Mittelmeerraum. Daher ist die Region auch nicht so überlaufen.
Auf den rund 1.300 Kilometern zwischen Bulgarien und Georgien bietet sich die Möglichkeit, ursprüngliche Fischerdörfer und einsame Buchten zu entdecken.
Zonguldak ist die zweitgrößte Stadt an der Schwarzmeerküste. Von hier geht es über Sinop nach Trabzon, das mit seinen engen Gassen und Plätzen ein wenig an eine italienische Stadt erinnert, und schließlich zum Zielort Rize. Dort befinden sich große Teeplantagen, die den Teebedarf des gesamten Landes decken.
Unterwegs passiert man schöne Strände und malerische Küstenpartien, die immer wieder zu einem kurzen Halt einladen.
Abstecher auf dem Weg
Amasra
Amasra liegt auf zwei felsigen Landzungen und gilt als schönste Ortschaft entlang des Schwarzen Meeres. Phönizier, Römer und Byzantiner haben ihre Spuren hinterlassen.
Vor allem die Altstadtreste, ein römisches Theater und ein Bad, sowie die Burg sind zu erwähnen.
Almen Guzfindik und Bozarmut
Auf etwa 1.350 Metern Höhe können interessante Einblicke vom traditionellen Leben der einheimischen Halbnomaden gesammelt werden.
Sumela Kloster
Etwa 55 Kilometer südlich von Trabzon liegt ein in die Felswand geschlagenes Kloster mit berühmten Wandmalereien.
Kaçkar-Gebirge
Von Rize aus werden Ausflüge in die Kaçkar-Berge angeboten. Dort kommen auch anspruchsvolle Bergsteiger und Wanderer auf ihre Kosten.
Die Region gilt nicht umsonst als beliebtes Trainingsgebiet, um sich für einen Aufstieg auf den Großen Ararat vorzubereiten.
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