Sitten & Gebräuche

In der Türkei ist es üblich, sich zur Begrüßung die Hand zu reichen. Die Menschen im gesamten Land gelten als sehr gastfreundlich, jedoch sollte man als Tourist auch landestypische und islamische Sitten und Gebräuche respektieren.
So wird legere Kleidung zwar in der Regel überall akzeptiert, Badebekleidung sollte jedoch ausschließlich am Strand getragen werden. Auch sollte man darauf achten außerhalb der touristischen Hochburgen lange Hosen anstatt kurzen Shorts zu tragen. Frauen sollten einen langen Rock tragen und auf transparente Oberteile verzichten.
Wer beabsichtigt eine Moschee zu besuchen, sollte vor dem Eingang die Schuhe ausziehen. Auch ist daran zu denken, dass man das Gotteshaus nicht während der Gebetszeiten besichtigen darf. Frauen müssen Kopf und Schultern bedecken, Männer die Beine. Betende Muslime sollten niemals fotografiert werden, auch nicht außerhalb der Moschee.
Es gilt ein striktes Rauchverbot in sämtlichen öffentlichen Gebäuden, in Krankenhäusern, Einkaufszentren, Sportstadien, Kinos, Theatern, Restaurants, Bars, Diskotheken, Cafés und in öffentlichen Verkehrsmitteln.
In der Hotelrechnung ist das Geld für die Bedienung bereits enthalten, Zimmermädchen und Kofferträger erwarten aber ein kleines Trinkgeld. In einem Restaurant gelten etwa 10 Prozent als üblich. Unternimmt man Fahrten mit dem Taxi, so rundet man den fälligen Betrag in der Regel großzügig auf.
Unverheiratete Pärchen, die sich in ländlichen Regionen aufhalten, sollten sich als verheiratet ausgeben, um niemanden zu kompromittieren.
Toiletten (Bay = Herren, Bayan = Frauen) in einfachen Restaurants sind häufig Stehklos. Auch Toilettenpapier wird man nur selten finden. Es ist üblich, die linke Hand und viel laufendes Wasser zur Reinigung zu benutzen. In touristischen Zentren sind die Hotels und Pensionen in der Regel mit WCs ausgerüstet, die dem europäischen Standard entsprechen. Das Papier sollte jedoch aufgrund der Verstopfungsgefahr in den Mülleimer geworfen werden und nicht in die Toilettenspülung.
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