Reiseinformationen

Die USA sind circa 8 (Boston, Ostküste) bis 13 (Los Angeles, Westküste) Flugstunden von Deutschland entfernt. Im Vergleich zu Deutschland gehen die Uhren an der Ostküste 6, an der Westküste 9 und auf Hawaii 12 Stunden nach.
Einreise
Bürger der EU-Mitgliedsstaaten und der Schweiz können im Rahmen des Visa Waiver-Programms der USA als Touristen, Geschäftsreisende oder zum Transit für bis zu 90 Tage visafrei in die Vereinigten Staaten einreisen. Voraussetzung hierfür ist, dass sie über einen gültigen Reisepass verfügen, mit einer regulären Schifffahrtsgesellschaft oder Fluglinie einreisen und im Besitz eines Rück- oder Weiterflugtickets sind, das für den Zeitraum von maximal 90 Tagen ab der ersten Einreise in die USA gültig ist. Darüber hinaus müssen sie eine elektronische Einreiseerlaubnis („Eletronic System for Travel Authorization“ - ESTA) besitzen. Das Rück- oder Weiterflugticket darf nicht in Kanada, Mexiko oder der Karibik enden, es sei denn man besitzt in dem betreffenden Land einen festen Wohnsitz.
Darüber hinaus kann man im Rahmen des Visa Waiver-Programms auch über den Landweg von Mexiko oder Kanada aus in die USA einreisen. In diesem Fall benötigt man weder ein Rück- oder Weiterflugticket noch eine elektronische Einreiseerlaubnis. Wichtig ist darüber hinaus, dass auch bei Erfüllung der eben genannten Kriterien keinerlei Anspruch auf Einreise in die USA besteht. Die endgültige Entscheidung trifft der jeweilige US-Grenzbeamte. Werden die obigen Kriterien nicht erfüllt, so benötigt man für die Einreise in die USA in jedem Fall ein Visum. Ein Visum ist bei der US-Botschaft beziehungsweise dem zuständigen US-Generalkonsulat erhältlich. Im Fall einer visafreien Einreise wird die zulässige maximale Aufenthaltsdauer seitens des zuständigen Grenzbeamten festgelegt. Die genehmigte Aufenthaltsdauer kann nicht verlängert werden. Bei einer Einreise mit Visum kann jedes Büro der Einreisebehörde eine Verlängerung genehmigen.
Landessprache, Währung, Gesundheit
Landessprache in den USA ist Englisch, die Landeswährung der US-Dollar. 1 US-Dollar entspricht nach derzeitigem Stand (September 2010) circa 0,75 Euro. Für 1 Euro erhält man also etwa 1,35 US-Dollar. Bei einem Aufenthalt in den USA rät das Auswärtige Amt zum Schutz vor dem West-Nil-Fieber zur Verwendung von Mückenschutzmitteln im Freien.
Reisezeit
In den USA gibt es auf Grund ihrer großen Fläche hinsichtlich der Wetterbedingungen deutliche regionale Unterschiede. Besondere Fälle sind darüber hinaus Alaska und Hawaii. Die besten klimatischen Bedingungen findet man in Kalifornien. Der unter dem Einfluss des Pazifik stehende Westküstenstaat weist vergleichsweise geringe Wetterschwankungen zwischen den Jahreszeiten auf. In Kalifornien findet man warme bis heiße Sommer und milde Winter mit wenig Niederschlägen. Es handelt sich also prinzipiell um ein ganzjähriges Reiseziel. Geht man von der kalifornischen Pazifikküste weiter nach Osten, so verändern sich die Wetterverhältnisse jedoch schnell und gründlich. In den Rocky Mountains ist es auf Grund der Höhenlage ganzjährig kühler als in allen anderen Teilen der USA. Auch die Niederschlagsmenge liegt hier über dem Landesdurchschnitt. Unterschiedliche Höhenlagen in den Rocky Mountains bewirken allerdings auch deutliche Temperaturunterschiede auf bis weilen vergleichsweise geringem Raum. Im Süden findet man hier auch die Wüstenstaaten New Mexiko und Arizona. In die nördlichen Rocky Mountains sollte man in den Sommermonaten, zwischen Juni und September reisen. Für New Mexiko und Arizona empfehlen sich dagegen eher die kühleren Monate.
An die Rocky Mountains schließen sich die Great Plains, die „Großen Ebenen“ an, diese erstrecken sich bis zu den Appalachen im Osten. Diese Region ähnelt hinsichtlich ihres Klimas am ehesten dem mitteleuropäischen. Es gibt hier heiße Sommer und klirrend kalte Winter. Dabei gilt: je weiter nördlich, desto härter sind die Winter. Wer also den Mittleren Westen bereisen möchte, sollte dies besser im Frühsommer, also in den Monaten Mai und Juni, oder im Spätsommer, also im September, machen. Im Süden, besonders in Texas, ist es ganzjährig sehr sonnenreich und insbesondere im Sommer sehr angenehm (Ausnahme: die Golfküste, an der es teilweise unangenehm schwül werden kann). Allerdings muss man in dieser Region auch mit zahlreichen Hurricanes und Tornados rechnen. Geradezu tropische Bedingungen findet man in Florida. Da es hier im Sommer jedoch zahlreiche Stürme gibt, ist insbesondere der Winter eine ideale Reisezeit. Dies gilt auch noch für das nördlich an Florida anschließende Georgia. Je weiter man jedoch nach Norden kommt, desto kälter werden die Winter, während die Sommerstürme geringer werden. Die Neuenglandstaaten zeichnet ein ganzjährig sehr wechselhaftes Wetter aus. Die besten Chancen auf gute Wetterbedingungen hat man jedoch in den Monaten Juli und August. Nach Alaska sollte man auf Grund der kalten Winter in den Sommermonaten reisen. Tropische Bedingungen trifft man statt dessen in Hawaii an. In den Sommermonaten muss man hier mitunter mit Stürmen rechnen, während die Wintermonate insgesamt regenreicher sind.
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